Delo Auslandsumsatz sorgt für gutes Ergebnis

Delo Industrie Klebstoffe hat im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit stieg das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Rund 10 Prozent des Umsatzes investierte Delo in Forschung und Entwicklung.

Dies will das Unternehmen auch künftig beibehalten. »Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden«, sagt DELO-Geschäftsführer Dr. Wolf-Dietrich Herold. Umsatztreiber war vor allem der Auslandsumsatz, der 57 Prozent des Gesamtumsatzes betrug. Im Vorjahr waren es noch 52 Prozent.

Einen starken Zuwachs verzeichnete Delo in Asien: Allein in China, Taiwan und Korea beläuft sich der Umsatzzuwachs auf 22 Prozent. »In Innovationsbranchen wie der Displayindustrie, der Photovoltaik und im RFID-Bereich erholten sich die Unternehmen im Ausland schnell von der Krise«, erklärt Herold. In Südostasien stieg der Umsatz um 13 Prozent, hier war Thailand einer der Hauptwachstumsmärkte. Delo betreut die Märkte in Asien mit Repräsentanzen in Shanghai, Singapur und Taiwan. In China hat das Unternehmen darüber hinaus ein Testlabor eingerichtet. Auch in den USA verlief das Geschäft laut Herold Geschäft erfreulich. »Wir konnten dort unseren Umsatz um 56 Prozent steigern. Im amerikanischen Markt sehen wir enormes Wachstumspotenzial für die Zukunft.«

Bereits 2008 hatte Delo in den USA eine eigene Tochtergesellschaft Delo Industrial Adhesives LLC. gegründet. Im neuen Geschäftsjahr soll die amerikanische Tochter personell ausgebaut werden. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb insgesamt konstant. Krisenbedingte Entlassungen gab es nicht. Im laufenden Geschäftsjahr will das wieder neu einstellen.