iPhone 6 Auftragsfertiger Foxconn hat Lieferprobleme

Beim neuesten iPhone bietet Apple zum ersten Mal zwei Displaygrößen an.
Das iPhone 6 Plus von Apple

Das neue iPhone 6 ist wieder ein Verkaufsschlager, doch beim Auftragsfertiger Hon Hai alias Foxconn gibt es Schwierigkeiten, die die Auslieferung des neuen Apple-Produktes stark beeinträchtigen könnten.

Wie die chinesische Nachrichtenplattoform "German.people.cn" berichtet, habe sowohl die chinesische Fertigung in Zhengzhou als auch die Fabrik in Brasilien mit Problemen zu kämpfen. In beiden läuft das neue iPhone6 vom Band. Die brasilianische Fertigung ist derzeit die einzige Fabrik für das neue iPhone außerhalb Chinas.

In Brasilien streiken die rund 3700 Arbeiter und fordern höhere Löhne. Es ist der zweite Streik innerhalb von zwei Jahren. Die Löhne seien nach 2012 nicht mehr erhöht worden. Das empfinden die Arbeiter als ungerechtfertigt. Zieht man den hohen Verkaufspreis für das neue iPhone in Betracht, mag diese Kritik auch mehr als berechtigt sein. Hinzu kommt die Inflation im Land, die die Löhne faktisch immer niedriger erscheinen lässt.

Im chinesischen Zhengzhou gibt es wohl Probleme anderer Art: Die Durchlaufquote bei der Qualitätsprüfung für die Displays sei zu niedrig, berichtet das Nachrichtenportal. Daher könnten nur 400.000 iPhone 6 und 140.000 iPhone 6 Plus pro Tag gefertigt werden. Die Bestellungen beliefen sich aber bereits am ersten Vorbestelltag auf vier Millionen Stück.

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Netzstimmen zum iPhone 6

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