Escatec setzt auf Automatisierung 20 Prozent weniger Herstellungskosten

Das elektronische 
Innenleben einer 
Patch-Pumpe von Escatec
Das elektronische Innenleben einer Patch-Pumpe von Escatec

In einem aktuellen Projekt ist es dem Fertigungsdienstleister Escatec gelungen, die Herstellungskosten für die Elektronik einer medizinischen Patch-Pumpe durch Automatisierung der Produktions- und Testverfahren um 20% zu senken.

Der ursprüngliche Auftrag erging für eine kleine Prototypenserie der Leiterplatten und umfasste mehrere Tausend Einheiten. Gefertigt wurde der Initial-Auftrag auf der SMT-Linie von Escatec in der Schweiz. Im zweiten Schritt sollten Komponenten wie Sensoren hinzugefügt werden. Da dies von Hand durchgeführt werden musste und mehrere Minuten Zeit pro Gerät dauerte, erhöhten sich dadurch die Produktionskosten. »Weil die zukünftigen Serien im Bereich von Hunderttausenden liegen werden, haben wir den Fertigungsprozess neu gestaltet, um so viel wie möglich zu automatisieren«, erklärt Dr. Martin Muendlein, Technologiespezialist von Escatec. »Dadurch waren wir in der Lage, 20 Prozent der gesamten Herstellungs- und Testkosten für jede Einheit einzusparen.«

Beispielsweise wurden Kosten gesenkt, indem die Sensoren auf einer Spule geliefert werden, so dass diese auf der SMT-Linie installiert werden können, und indem die Optosensoren in einem Spaltrohr von dem Zulieferer vormontiert werden und auch auf einer Spule als Vormontage für die SMT-Linie zugeschickt werden.