BTR Netcom Über den Rand gesteckt: RJ45 mit integrierten Magnetics

Gigabit-Switch als Beispiel für die Geräteanbindung: Stecker-Variante 1 für RJ45 und SFP-Transceiver

Mit X|Synergy hat BTR Netcom, ein Unternehmen von Metz Connect, ein neues leiterplattenbasiertes Anschlusskonzept in Schutzart IP 67 entwickelt, mit dem sich Boardfläche einsparen und das EMV-Verhalten von Applikationen optimieren lässt.

Das neue Anschlusskonzept X|Synergy ist für Umgebungen konzipiert, die sehr hohe Anforderungen an die Komponenten stellen, etwa durch eine hohe Staubbelastung oder starke mechanische Beanspruchungen. Des Weiteren ist das Anschlusskonzept darauf hin ausgelegt, das EMV-Verhalten zu optimieren. Das Kernstück der leiterplattenbasierten Anschlusstechnik von BTR Netcom bildet die RJ45-Anschlusstechnik.

Mit dem Einzug des Ethernet auch in die industrielle Umgebung hat die RJ45-Schnittstelle an Bedeutung gewonnen - auch in schwierigen Umgebungsbedingungen. So werden Geräte wie Switches oder Steuerungen in Schaltschränken sowie im Feld abgesetzte I/Os zunehmend mit einem RJ45-Anschluss - oder auch dem entsprechenden LWL-basierten Anschlusssystem - ausgestattet. Genau diesem Trend trägt BTR Netcom mit seiner neuen Produktgeneration Rechnung, die sich dank ihrer modularen Bausweise sowohl für Kupfer als auch für Lichtwellenleiter eignet.

Um die Schutzklasse IP67 auch beim Leiterplattenanschluss zu erfüllen, hat die Steckverbinder-Industrie zum Teil sehr aufwändige Lösungen realisiert: Zum Beispiel werden bei vielen Switches, Routern oder WLAN-Acces-Points für die raue Umgebung RJ45-Kupplungen in Flanschen über Patchkabel auf die RJ45-Buchsen an die Leiterplatte geführt. Diese relativ umständliche Lösung bringt einige Nachteile mit sich, wie drei Kontaktebenen bis zur Leiterplatte im Vergleich zu nur zwei Ebenen bei X|Synergy oder das Erfordernis von zusätzlichen Patchkabel, die am Gehäuse befestigt werden müssen.