Im laufenden Betrieb kühlen Stecksockel mit integriertem Kühlkörper 

Die neuen Stecksockel von Andon Electronics eignen sich zum Beispiel für Bild-, Gas- und optoelektronische Sensoren, DC-DC-Wandler, Sicherungen, Quarzoszillatoren und Relais.
Die neuen Stecksockel von Andon Electronics eignen sich zum Beispiel für Bild-, Gas- und optoelektronische Sensoren, DC-DC-Wandler, Sicherungen, Quarzoszillatoren und Relais.

Bei der Produktion elektronischer Baugruppen verhindern Stecksockel Schäden durch zu hohe Temperaturen, elektrostatische Spannungen und Flussmittel. Andon Electronics hat jetzt ein Modell mit integriertem Kühlkörper entwickelt.

Um Sockel auch für Produkte mit höherer Wärmeabgabe im Betrieb effektiv nutzen zu können, hat Andon eine Variante entwickelt, bei der ein Kühlkörper für das zu sockelnde Bauteil integriert ist. Dadurch kühlen die Sockel die Bauteile auch während des Betriebs. Den Vertrieb in Deutschland übernimmt Eureca Messtechnik. Die Heat Sink Sockets sind für unterschiedliche Bauteile in anwendungsspezifischen Ausführungen erhältlich, zum Beispiel für Bild-, Gas- und optoelektronische Sensoren, DC-DC-Wandler, Sicherungen, Quarzoszillatoren und Relais. Mit dem Sockel lassen sich gesockelte Komponenten im Reparaturfall einfach austauschen.

Integrierte Kühlung mittels Metallkörper

Grundlage der Sockel ist ein isolierender Träger, in dem in passender Anordnung Bohrungen für die benötigte Anzahl an gedrehten Kontakten (Terminals) angeordnet sind. Die dafür vom Unternehmen verwendeten Senstac-Sensor-Sockelkontakte sind robust und haben eine Lebensdauer von bis zu 25 Jahren. Für erhöhte Temperaturbereiche und mechanische Stabilität kommt bei den Isolatoren der Heat Sink Sockets FR4-Material zum Einsatz. Bei großen Stückzahlen verwendet Andon Kunststoffisolatoren, die mittels Spritzgusstechnik hergestellt werden. 

Bilder: 4

2 in 1: Stecksockel mit integriertem Kühlkörper

Die Heat Sink Sockets von Andon Electronics.

Der Sockelträger besteht teilweise oder komplett aus einem Metallkörper wie zum Beispiel Aluminium. Dadurch bleiben Terminals – etwa durch Kunststoffbuchsen – weiterhin isoliert. In allen Ausführungen sitzt das zu sockelnde Bauteil aber direkt auf der Metalloberfläche auf, so dass die Abwärme im Betrieb vom kritischen Bauteil abgeführt und durch Kühlrippen an den Seiten an die Umgebungsluft abgegeben werden kann. 

Die Terminals sind in Varianten für THT- und SMD-Montage, mit unterschiedlichen Oberflächen (Gold, Zinn, Messing), Bauhöhen, Pinlängen und Haltekräften verfügbar. Spezialtypen zum Beispiel für Bauteile in PLCC- oder BGA-Gehäusen sind ebenfalls erhältlich.