Glasfaserverkabelung So einfach ist die Migration auf 100 GbE und mehr

tML 24-System mit MPO-24-Faser-Steckern
tML-24-System mit MPO-24-Faser-Steckern: investitionssicher und sehr flexibel einsetzbar

Für die schnelle Migration zu höheren Datenraten im Rechenzentrum von 1 GbE bis 100 GbE und mehr ist das tML-24-Verkabelungssystem prädestiniert. Das von tde - trans data elektronik - entwickelte System basiert auf Mehrfaser-Steckverbindern mit 24 Fasern!

Mit dem neuen tML-24-System lässt sich im Rechenzentrum die Packungsdichte der Verbindungstechnologie deutlich erhöhen und das Kabelvolumen reduzieren, da Netzwerktechniker im Vergleich zu bisherigen Lösungen nur halb so viel Kabel und Stecker installieren müssen. Die Packungsdichte ist für die Migration auf 40/100 GbE einzigartig: Weil sich 96 MPO-Ports auf einer Höheneinheit realisieren lassen, sind bei voller Bestückung des tML-24-Systems bis zu 2304 Fasern auf einer Höheneinheit möglich.

André Engel, Geschäftsführer von tde, erläutert: »Als Technologieführer in der Mehrfasertechnologie verstehen wir es als unsere Aufgabe, unseren Kunden eine sehr einfache und schnelle Migration zu höheren Übertragungsraten zu ermöglichen. Mit unserem tML-24-System ist das heute einfacher und schneller denn je möglich, da wir nun für alle Übertragungsraten einheitlich belegte Komponenten auf beiden tML-Link-Seiten verwenden können. Für unsere Kunden bedeutet das, sich zu keiner Zeit mehr Gedanken über Kabelbelegungen machen zu müssen – das ist in der Glasfaserverkabelung revolutionär.«

Das Netzwerkunternehmen hat die Trunkkabel und Module seines bewährten und modular aufgebauten tML-Verkabelungssystems in der neuen Version mit MPO-24-Faser-Steckverbindern versehen. Die komplette Rückraumverkabelung basiert also bei dem neuen System auf diesem hochkompakten Stecker, der baugleich zum bislang verwendeten MPO-12-Faser-Stecker ist, jedoch über zwei Reihen mit jeweils 12 Fasern verfügt – und somit die doppelte Faserzahl zur Verfügung stellt. Weil das tML-Trägersystem unverändert bleibt, lassen sich neben den neuen tmL-24-Modulen auch weiterhin die Standard-Module verwenden. Andre Engel: »Dadurch bieten wir unseren Kunden in dieser Form als einziger Anbieter am Markt ein investitionssicheres und sehr flexibles Verkabelungssystem für alle Anwendungsszenarien.«

So gestaltet sich die Migration:

  • Für Übertragungsraten von 1 GbE bis 10 GbE bietet das Netzwerkunternehmen Module mit 12 x LC-Duplex-Anschlüssen auf der Vorderseite und einem MPO-24-Faser-Stecker rückseitig an.
  • Bei der Migration auf 40 GbE kommen sogenannte Dark-Fiber-Module zum Einsatz, bei der die gewöhnlich ungenutzten Glasfasern mit einbezogen werden. Diese Module verfügen frontseitig über 12 x MPO-40-GbE-Ports und rückseitig 4x MPO-24-Faser Ports, wodurch sich mit 96 Fasern 12x 40 GbE realisieren lassen und keine Faser ungenutzt bleibt.
  • Streben Kunden die Migration auf 100 GbE oder höher an, tauscht tde die Module gegen Teilfrontplatten mit MPO-Kupplungen aus. Damit lassen sich für alle Übertragungsraten dieselben Trunkkabel nutzen.

»Für den MPO-24-Steckverbinder garantieren wir dieselbe hohe Performance wie für den MPO-12-Faser-Stecker. Deshalb gibt es unabhängig von der Übertragungsrate keine Probleme mit Dämpfungsbudgets«, betont Andre Engel.

Innerhalb eines Modulträgers lassen sich die tML-Module wie erwartet auch mit TP-RJ45-Modulen für 1 GbE oder auch 10 GbE kombinieren, wodurch für wenige Management-Ports keine kompletten Höheneinheiten mehr genutzt werden müssen. Zusätzlich bietet tde auch tML-24-Module für Singlemode-Fasern an. Da es sich um eine anwendungsneutrale Verkabelung handelt, unterstützt das Unternehmen neben Ethernet mit Fiberchannel und Infiniband weitere Technologien zur Hochgeschwindigkeitsübertragung. (cp)