Adsorptionstechnik von häwa Schaltschrankkühlung: Kälte aus Wärme

Adsorptionsprinzip
Adsorptionsprinzip

Die Firma häwa hat ein recht altes Verfahren der Kältetechnik wieder entdeckt, die Adsorptionstechnik. Diese wird in den Rückkühlanlagen des Unternehmens eingesetzt und bildet zusammen mit Luft-Wasser-Wärmetauschern das System für die Schaltschrankkühlung.

Das Adsorptionssystem von häwa kommt ohne Kompressor aus und nutzt die vorhandene Prozesswärme des Kunden. Vereinfacht funktioniert das System wie folgt: Die Prozesswärme wird genutzt, um die nötige Druckerhöhung zu erzeugen. Das Kältemittel, meist Ammoniak, nimmt die Wärme auf und wird in den so genannten »Auskocher« geführt. Hier wird die Wärme durch einen Kälteträger, in der Regel Wasser, aufgenommen. Der Druck des Kältemittels sinkt, der Prozess kann von neuem beginnen.

Der Adsorptionsrückkühler von häwa hat bei einer Nutzleistung von 8 kW nur eine sehr geringe Aufnahmeleistung von 11 W. Ein marktüblicher Rückkühler dagegen benötigt laut Angaben von häwa rund 3 kW.

Das Gerät ist extern wie auch in einem Schaltschrank integriert lieferbar. Die nötigen Wasserleitungen können unsichtbar an der Rückwand der Schränke geführt werden.