Yamaichi Electronics Push-Pull-Steckverbinder sind Alleskönner

Push-Pull-Steckverbinder der Serie Y-Circ P
Push-Pull-Steckverbinder der Serie Y-Circ P

Push-Pull-Steckverbinder zeichnen sich nicht nur durch ihre schnelle und sichere Art der Verriegelung aus, sie bieten auch große Flexibilität in den möglichen Konfigurationen. Realisierbar sind z.B. Polbilder für Daten und Power kombiniert oder eine Ka6A-Übertragung auf kleinem Raum.

Bei seinen Push-Pull-Rundsteckverbindern, aber auch den M12-Steckern und RJ45-Komponenten, setzt Yamaichi Electronics voll und ganz auf »Made in Germany«. Die Produkte fertigt das Unternehmen in seinem Werk in Frankfurt/Oder. An diesem Standort sind die Kompetenz für die Fertigung verschiedener Produktgruppen und Technologien gebündelt, darunter Fräsen und Drehen sowie der gesamte Bereich des Spritzgusses.

Anders als in der Industrie üblich, fertigt Yamaichi Electronics auch sämtliche Kabelkonfektionen in Deutschland. »Das versetzt uns in die Lage, sehr schnell und flexibel auf Kundenanfragen reagieren zu können«, erläutert Matthias Schuster, Produktmanager von Yamaichi Electronics. Besonders deutlich lässt sich die Fertigungskompetenz am Beispiel der Push-Pull-Rundsteckverbinder aufzeigen:

»In diesem Marktsegment sind wir Seiteneinsteiger«, schickt der Produktmanager erklärend voraus. »Wir adressieren mit unseren Push-Pull-Steckverbindern also einen Markt, der bereits seit Jahren von verschiedenen Anbietern adressiert wird.« Um Marktanteile als Neuling in diesem Bereich gewinnen zu können, muss das Unternehmen durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktdesign, Qualität und Service, z.B. schnelle Lieferzeiten, mit den anderen Anbietern konkurrieren.

Die neuen Push-Pull-Steckverbinder, die Yamaichi Electronics unter dem Namen »Y-Circ P« vermarktet, sind kompatibel zum Markstandard, bauen jedoch kürzer. Durch die reduzierte Länge lässt sich wertvoller Bauraum in der Applikation einsparen – zählt man Stecker und Buchse zusammen, ist je nach Steckverbinder-Größe eine Reduzierung um bis zu 11 mm im Vergleich zum Marktstandard möglich. Außerdem kann Yamaichi Electronics durch das verkürzte Steckverbinder-Design das Material in der Herstellung reduzieren und somit die Fertigungskosten senken.

Mit der Einführung der Steckverbinderfamilie hat Yamaichi Electronics in seinem Werk in Frankfurt/Oder ein neues Drehzentrum in der Zerspanung aufgebaut. Das Besondere ist, dass dort nicht nur die herkömmlichen Steckverbinder-Teile gedreht werden, sondern erstmals auch die entsprechenden Isolierkörper. »Durch diesen Drehprozess sind wir heute extrem flexibel«, berichtet Matthias Schuster. So kann das Unternehmen binnen kurzer Zeit verschiedene Steckverbinder-Konfigurationen liefern, z.B. auch Mischpolbilder nach Kundenvorgaben – und das schon ab kleinen Stückzahlen! Muster kann der Kunde innerhalb weniger Werktage beziehen.