Zeitzeugen-Video zum Jubiläum Leoni wird 100

Jerry Cummins, Leiter Region Asien - Wire & Cable Solutions Division, begleitete den asiatischen Markteintritt von Leoni von Anfang an.
Jerry Cummins, Leiter Region Asien - Wire & Cable Solutions Division, begleitete den asiatischen Markteintritt von Leoni von Anfang an.

Von der kleinen mittelfränkischen Drahtwerkstatt zu einem der weltweit größten Kabel- und Bordnetzhersteller: Im Video erklärt Zeitzeuge Jerry Cummins, Leiter Region Asien - Wire & Cable Solutions Division, was die Globalisierung für Leonies Absatzmarkt bedeutet.

Im Jahr 1993 expandiert Leoni erstmals nach Asien und fasst mit einem Joint Venture in Singapur und Werken in China Fuß – in Xiamen und in Changzhou entstehen die ersten Fertigungsstätten. »Leoni ist damals frühzeitig global geworden mit Hilfe mehrerer Akquisitionen und einer Internationalisierung des Geschäfts. Ich glaube: Hätte das Unternehmen das nicht gemacht, dann wären jetzt viele unserer europäischen und deutschen Standorte geschlossen«, erklärt Jerry Cummins, der den asiatischen Markteintritt von Anfang an begleitete.

Als Arbeitgeber war der Kabel- und Bordnetzhersteller zu dieser Zeit noch unbekannt: »Viele wussten nicht, wie man unseren Namen ausspricht, wir hießen damals ja ‚Leonische Drahtwerke‘«, erinnert sich Cummins.

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Leonische Industrie

Mit dem Aufkommen der Elektrotechnik kündigte sich um 1900 ein neuer Produktschwerpunkt an – die Herstellung von Stromkabeln.

Aber die Bekanntheit des Unternehmens wuchs und inzwischen hat Leoni in China insgesamt 10 Standorte für Bordnetz-Systeme und Automobil- und Industriekabel. Chinas starkes Wirtschaftswachstum ermöglichte es dem Kabelspezialisten, mitzuwachsen: »Die Gelegenheit haben wir genutzt. Zu Beginn der 90er Jahre, waren es circa 100 Angestellte in China; heute sind es mehr als 8500«, so der 53-jährige.

Auch in Zukunft will Leoni die eigene Globalisierung weiter vorantreiben, um das Geschäftsvolumen gleichmäßiger auf die drei Wirtschaftsregionen Amerika, Asien und EMEA zu verteilen. »Für mich besteht der Trick darin, zwei Dinge zusammenzubringen: Einerseits die systematische deutsche Vorgehensweise mit guter Planung, guten Ressourcen, gutem Fachwissen und technischem Fortschritt. Und andererseits die Flexibilität und die Begeisterung der Leute sowie die Marktchancen vor Ort.« so Cummins. »Wenn wir es schaffen, ein Gleichgewicht herzustellen, dann können wir auf all unseren Märkten richtig erfolgreich sein.«

Zum 100.sten Geburtstag...

...hat Leoni 100.leoni.com ein Grußwort des Vorstandsvorsitzenden von Leoni, Dieter Bellé veröffentlicht. Im Laufe des Jubiläumsjahres sollen außerdem insgesamt fünf Zeitzeugen berichten.