FTCAP Kubisches Design als Alternative zu axialen Elkos

Im Vergleich zu becherförmigen Kondensatoren haben die kubischen Elektrolytkondensatoren eine um 28 Prozent größere Oberfläche und lassen sich dementsprechend besser kühlen. Foto: FTCAP

Neben Halbleiterbauteilen spielen Kondensatoren eine Schlüsselrolle in moderner Elektronik. Die entscheidenden Kriterien lauten dabei: Lebensdauer, Strombelastbarkeit, aber auch Bauform, Hochspannungseignung und anpassbare Flankensteilheit.

Zur Lösung dieser Herausforderungen hat FTCAP sein Spektrum an Elektrolyt- und Folienkondensatoren erweitert.

In der Vergangenheit spielte die Lebensdauer von Elektrolytkondensatoren häufig eine Rolle beim Ausfall von Geräten. Größter Unsicherheitsfaktor dabei: unzureichende Kühlung, die zur Überhitzung des Kondensators führt, wodurch dann der Elektrolyt Schaden nimmt. Aus diesem Grunde hat FTCAP in Husum axiale Aluminiumelektrolyt-Kondensatoren in kubischer Bauform entwickelt. Besteht doch der Nachteil der klassischen, becherförmigen Bauform darin, dass sich die Kondensatoren schlecht an ein Kühlpanel anbinden lassen. Auf Grund der quadratischen Grundfläche lassen sich die neuen Modelle sehr gut an die Kühlfläche anlegen, was die Qualität der Wärmeabfuhr deutlich steigert.

»Kondensatoren liegen in der Regel auf den Kühlmodulen auf. Je größer also die Kontaktfläche ist, desto besser funktioniert die Kühlung«, erläutert Dr. Thomas Ebel, Geschäftsführer von FTCAP. »Im Vergleich zu den traditionellen Bauformen verfügen die Kondensatoren mit dem neuen Design über eine um 28 Prozent größere Oberfläche.« Ihre größere Auflagefläche und die damit verbundene bessere Kühlleistung führen wiederum zu einer deutlich höheren Strombelastbarkeit – bis hin zum Doppelten der vergleichbaren Becherbauform.

Bei den neuentwickelten kubischen Modellen verschließt FTCAP die Kondensatordeckel mittels einer Laserverschweißung. Die so hermetisch verschlossenen Bauteile sind auf diese Art bestmöglich gegen Austrocknung geschützt, was ihre Lebensdauer, nach Angaben von Dr. Ebel, bis zum zweifachen der herkömmlicher Elektrolytkondensatoren verlängert.

Ein weiterer Vorteil der kubischen Bauform liegt in der optimierten Raumausnutzung. So lassen sich diese Kondensatoren flach platzieren und sogar stapeln. Mit Abmessungen von 10 x 10 x 20 mm bis 18 x 18 x 49 mm und Spannungen von 25 bis 100 V, eignen sie sich vor allem für den Einsatz in der Automobilbranche. Da sie nach dem Baukasten-Prinzip modulierbar sind und sich ihre Kapazitäten individuell einstellen lassen, sind die Kondensatoren flexibel einsetzbar. Zudem verfügen sie über eine interne Mehrfachkontaktierung mit bis zu vier Anschlussfähnchen.