ODU Steckverbindungssysteme Individuelle Steckerverbinder-Module ab Lager!

Durch die flexible Modulbauweise können Kunden den Steckverbinder individuell konfigurieren.
Durch die flexible Modulbauweise können Kunden den Steckverbinder individuell konfigurieren.

Für Entwickler ist es oft eine mühsame Aufgabe, aus der immensen Vielfalt an Steckverbindern am Markt ein geeignetes Produkt für die jeweilige Schnittstelle auszuwählen. Modulare Steckverbinder können diesen Prozess erheblich beschleunigen: Dank eines großen Modulbaukasten sind diese Steckverbinder individuell konfigurierbar.

Modulare Steckverbindersysteme lassen sich dank eines großen Zubehörprogramms exakt an die individuellen Ansprüche anpassen. Damit sind sie eine Alternative zu kostenintensiven Neuentwicklungen. Das modulare Programm ODU-MAC ist ein solches System, das sich vor allem für Anwendungen eignet, bei denen der Platzbedarf, die Kontaktsicherheit und die Steckzyklen wichtige Kriterien sind.

»Der Kunde hat den Vorteil, dass er selbst bei kleinen Stückzahlen eine applikationsspezifische Konfiguration einsetzen kann«, erläutert Bernhard Säckl, Produktmanager von ODU, »kurze Lieferzeiten inklusive«.

Das modulare Steckverbindersystem des Unternehmens bedient sich einer beachtlichen Anzahl an Übertragungsmodulen, die sich auch zu hybriden Steckverbindereinheiten kombinieren lassen. Zum Programm gehören beispielsweise zahlreiche Einsätze für die Übertragung von Signalen, Hochstrom und Hochspannung, für Lichtwellenleiter sowie koaxiale und triaxiale Module. Zudem lassen sich Pneumatik- und Hydraulikanschlüsse integrieren.

Aufgrund der individuellen Konfigurierbarkeit eignen sich die ODU-Steckverbinder für ein sehr breites Anwendungsfeld. Sie sind - anders als einige Wettbewerbsprodukte am Markt - vorrangig für Applikationen vorgesehen, bei denen ein geringer Platzbedarf, die Kontaktzuverlässigkeit und sehr gute Übertragungseigenschaften auch bei vielen Steckvorgängen zu den Anforderungen gehören.

Extrem sichere Kontaktierung dank Drahtfedertechnik

Denn das System garantiert mindestens 100.000 Steckzyklen bei stabilen Übergangswiderständen! In vereinzelten Kundenapplikationen haben die ODU-MAC-Steckverbinder im Alu-Andockrahmen sogar über 1 Mio. Steckzyklen ohne Ausfallerscheinungen erreicht. Der Grund für die optimierten mechanischen und elektrischen Eigenschaften ist eine spezielle Drahtfedertechnologie, die der Unternehmensgründer Otto Dunkel bereits vor 75 Jahren patentieren ließ. Im Prinzip hat sich an dieser robusten Kontakttechnologie nichts Grundlegendes geändert. Der »ODU Springtac« steht für eine extrem sichere Kontaktierung, auch unter starken Vibrationen und bei hohen Steckzyklen. Zudem können die ODU-MAC-Steckverbinder dank der Drahtfedertechnik äußerst kompakt gebaut werden: Auf einer Kontaktfläche von 30 x 152 mm sind bis zu 600 Signalkontakte realisierbar, bei Verwendung des kleinsten ODU-Moduls. Aber auch alle weiteren Einsätze sind speziell auf ein platzsparendes Design hin konzipiert.

Den ODU-MAC gibt es in zwei Grundbauformen: Er ist als Andockvariante im flexibel ablängbaren Aluminium-Rahmen verfügbar. Diese Variante kommt in erster Linie in automatischen Prüfstraßen zum Einsatz. Die zweite Variante, die Gehäuselösung für Steckvorgänge per Hand, eignet sich für Schnittstellen, bei denen ein oder mehrere Kabel mit dem Gerät verbunden werden.

Typische Anwendung: Schnittstelle in MRT-Geräte, ODU ist hier Weltmarktführer

»In punkto Kompaktheit nd Zuverlässigkeit hat unser modulares Steckverbindersystem ein Alleinstellungsmerkmal am Markt«, betont Bernhard Säckl. Auf die Frage, welches die typischen Anwendungen für den ODU-MAC-Steckverbinder sind, kann der Produktmanager nur Applikationsbeispiele nennen, da die Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. In medizinischen Anwendungen, speziell in Magnetresonanz-Tomographen, hat sich das ODU-Steckverbindersystem als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Patientenspulen und dem MRT-Gerät mittlerweile fest etabliert. ODU ist als Lieferant der Steckverbinder in dieser Nische heute sogar Weltmarktführer. Daneben kann das Steckverbindersystem zum Beispiel in Pick-and-Place-Automaten für die Leiterplattenbestückung seine Vorteile voll ausspielen. Hier wird das Zufuhrmodul (Feeder) über den ODU-MAC angedockt. In dieser Anwendung zeichnet sich der Steckverbinder durch seinen Toleranzausgleich und vor allem durch seine Kontaktsicherheit auch nach vielen Steckzyklen aus.

Nach Angaben von Bernhard Säckl nimmt die Nachfrage nach dem modularen Steckverbindersystem am Markt weiter zu. Ein Grund dafür ist die Forderung der Kunden nach immer kürzer werdenden Lieferzeiten. Außerdem steigen die Ansprüche an die Verbindungstechnik im Allgemeinen: Immer schnellerer Datentransfer auf engem Raum sowie höhere Ströme und Spannungen in den Anwendungen erfordern Steckverbinder, die im High-End-Bereich angesiedelt sind. Neben diversen Hochstrom-Einsätzen bietet ODU zum Beispiel auch Module für die Datenübertragung bis zu 10 GBit/s nach Kategorie 6A an. Damit erfüllen die ODU-MAC-Komponenten auch kommende Highspeed-Anforderungen.