Belden Effiziente Verkabelung in der Lebensmittelindustrie

Wash-Down-Steckverbinder für die Lebensmittelindustrie
Wash-Down-Steckverbinder für die Lebensmittelindustrie

Mit robusten Steckverbindern und I/O-Modulen lassen sich Sensoren und Aktoren im Spritzbereich von Produktionsprozessen der Nahrungsmittelindustrie zuverlässig anbinden. Belden bietet hierfür ein speziell zugeschnittenes Produktportfolio aus dem Lumberg-Automation-Programm an.

In der Lebensmittelindustrie werden die Daten zunehmend in unmittelbarer Nähe des Produktionsprozesses übermittelt. Daher müssen die Verdrahtungskomponenten so konzipiert sein, dass sie nicht nur den Hygieneanforderungen entsprechen, sondern auch hohen Temperaturen, mechanischen Belastungen und chemischen Einflüssen standhalten, wie sie etwa in intensiven Reinigungsprozessen auftreten.

Die UL-zertifizierten »Wash-down«-Steckverbinder von Belden sind genau für solche Einsatzzwecke konzipiert. Sie sind mit robuster M8- und M12-Anschlusstechnik ausgestattet und im Temperaturbereich von -40 bis +105 °C einsetzbar. Erhältlich sind diese Steckverbinder in den Schutzarten IP67, IP68 und IP69K. Zudem bietet Belden unterschiedlich konfektionierte Aktor/Sensor-Leitungen an, mit denen sich vielfältige Verbindungen aufbauen lassen. Das ECOLAB-Qualitätssiegel belegt, dass die Wash-Down-Anschlussleitungen eine hohe Undurchlässigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber einer Vielzahl an Chemikalien und Reinigungsmitteln aufweisen. Sie lassen sich schnell installieren und austauschen – insbesondere gegenüber den herkömmlichen gebundenen Systemen ergibt sich dadurch ein Vorteil bei der Wartung und Instandsetzung. Nach Angaben von Belden können Techniker beschädigte oder alte Anschlussleitungen oftmals in nur 15 bis 20 Minuten wechseln, wodurch ungeplante Ausfallzeiten verhindert bzw. minimiert werden können.

Enge Zusammenarbeit mit Sensorhersteller

In den letzten zwei Jahren haben Belden und der Sensorhersteller M.D. Micro Detectors immer mehr Projekte, vor allem in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, gemeinsam angestoßen und realisiert. Das Resultat der engen Zusammenarbeit sind zertifizierte Baugruppen für die Automatisierung. Erlangt wurden für Sensor, Kabel und Steckverbinder beispielsweise die volle FDA-Freigabe für den Kontakt mit Lebensmitteln sowie die Ecolab/Diversey-Spezifikation. Das kombinierte System aus Sensor, Steckverbinder und Kabel ist z.B. so konzipiert, dass es keinerlei Vertiefungen aufweist, in denen sich Lebensmittel- oder Schmutzpartikel festsetzen könnten. Laut Giacomo Villano, CEO von M.D. Micro Detectors, begründet die erfolgreiche Zusammenarbeit auf den effizienten Produktionsprozessen beider Unternehmen: »Wir haben festgestellt, dass unsere Vision sehr nah an dem Lean-Enterprise-Konzept von Belden liegt. Gemeinsam konnten unsere F&E-Teams Sensor und zugehörige Steckverbinder und Kabel in nur zehn Arbeitstagen entwickeln.« Der neue induktive Sensor der M.D.-PMF-Baureihe für raue Umgebungen besteht aus AISI-316L-Edelstahl und ist IP69k-konform.