Huber + Suhner Dieser Fiberoptik-Verbinder setzt neue Maßstäbe

Bewährtes weiterentwickelt: Q-ODC-12-Verbinder für FTTA-Applikationen und industrielle Anwendungen
Bewährtes weiterentwickelt: Q-ODC-12-Verbinder für FTTA-Applikationen und industrielle Anwendungen

Huber + Suhner hat einen neuen Fiberoptik-Verbinder entwickelt, der in punkto Robustheit, Miniaturisierung und Packungsdichte neue Maßstäbe setzt. Denn der Stecker »Q-ODC 12« für industrielle sowie FTTA-Anwendungen (Fiber to the Antenna) verbindet zwölf Fasern mit dem Push-Pull-Mechanismus!

Ein oft gwählter Ansatz, den steigenden Datenmengen im boomenden Kommunikationsmarkt zu begegnen, ist die Erhöhung der Faserzahl bei LWL-Verbindern. Das macht allerdings Steckverbinder erforderlich, die auf sehr kleinem Bauraum diese Fasern auch unter erschwerten Umweltbedingungen verlustfrei und zuverlässig koppeln.

Das Steckverbinder-Design des »Q-ODC-12«-Steckers lehnt sich an Bewährtes an, nämlich den ODC- und Q-ODC-Verbindern, die speziell für die Anforderungen der Mobilfunktechnik entwickelt wurden und sich in diesem Einsatzbereich schon seit vielen Jahren weltweit am Markt bewährt haben. Der Push-Pull-Mechanismus des Q-ODC hat mit den QMA- und QN-Verbindern längst auch die Hochfrequenztechnik erobert.

Bei dem Steckverbinder Q-ODC-12 von Huber + Suhner wurde zusätzlich zur Integration der MTP-Ferrule, welche die Anforderungen nach höherfaserigen Lösungen ermöglicht, die Wasserdichtigkeit wesentlich verbessert: Die Q-ODC-12-Verbinder bestehen ohne Probleme 30 Tage in einer Wassertiefe von 3 Metern ohne Reduktion von Leistung! Und, wie auch schon die am Markt etablierten ODC- und Q-ODC-Verbinder mit zwei Fasern, erfüllt auch der Q-ODC-12 die gemäß IEC 61300-2-26 geforderten 30 Tage im Salznebel. Das ist besonders für Anwendungen auf dem Meer (Offshore) oder im industriellen Umfeld von Relevanz. Unter Berücksichtigung, dass im FTTA-Markt die Installationen weltweit erfolgen, ist der Steckverbinder für einen Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C ausgelegt.

Durch die spezielle Aufnahme der Ferrule innerhalb des Verbinders, ist diese mechanisch vom Gehäuse getrennt. Daher erfüllt der Steckverbinder auch erhöhte Anforderungen hinsichtlich der Vibrationsfestigkeit, wie sie beispielsweise im Bahn- und Schiffsmarkt zu erfüllen sind.

Saubere Endflächen

Gleichzeitig ist der Steckverbinder einfach und sicher zu installieren. Damit trägt Huber + Suhner der Entwicklung Rechnung, dass durch den Siegeszug der LWL-Technik in der Datenübertragung fiberoptische Leitungen immer weniger von speziell ausgebildeten Fachkräften installiert werden. Die Sauberkeit der Endflächen ist in der Fiberoptik essentiell! Bei mehrfaserigen Verbindern sind die Anforderungen sogar noch wesentlich höher. Verschmutzte bzw. verkratzte Endflächen führen zu erhöhten Dämpfungswerten (IL) und/oder Rückflussdämpfungswerten und können zu einem Ausfall des Systems führen. Daher ist der Q-ODC-12-Verbinder so konzipiert, dass die Ferrulen nicht über den Verbinder hinausstehen. Dadurch wird eine unabsichtliche Verschmutzung oder Beschädigung verhindert. Speziell entwickelte Adapter ermöglichen dennoch die Verwendung von üblichen Reinigungstools zur Trockenreinigung.

Die Anwendungsmöglichkeiten des Q-ODC-12-Fiberoptikverbinders sind übrigens vielfältig. Denn überall dort, wo hohe Datenmengen übermittelt werden müssen, wird die Faserdichte ausgebaut.

Huber + Suhner hat sämtliche ODC-Interfaces zur Verbindung der Remote Radios ursprünglich für den FTTA-Markt entwickelt. Inzwischen zeigt sich, dass mehrfaserige Fiberoptik-Interfaces dank ihrer Eignung für raue Umgebungsbedingungen auch immer häufiger in anderen Bereichen zum Einsatz kommen, beispielsweise im Bereich der Energie für Smart Grids und dem Windfarmmanagement, in der Wehrtechnik, der industriellen Automation, in Bahnen, Offshore-Anwendungen und sogar im Bergbau.