Jahresabschluss 2016 der Schurter-Gruppe 3,5 Prozent mehr Umsatz als 2015

Der Stammsitz der Schurter-Gruppe im zentralschweizerischen Luzern

Der Umsatz der Schurter-Gruppe stieg im Jahr 2016 um 3,5 Prozent auf 198,2 Mio. Schweizer Franken. Dabei erreichte das Luzerner Familienunternehmen, das derzeit 22 Tochtergesellschaften umfasst, einen Cash-Flow von 9,0 Prozent und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Prozent des Umsatzes.

Mit den negativen Auswirkungen des starken Schweizer Franken hatte die Schurter-Gruppe auch 2016 noch zu kämpfen. Doch die frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zeigten dem Unternehmen zufolge Wirkung: Die Talsohle sei erreicht, aber noch nicht ganz durchschritten. Die Zeichen stünden jedoch auf positiv.

Nach einem schwierigen Jahr 2015 wiesen beide Schurter-Divisionen wieder ein Umsatzwachstum aus. Die Division »Eingabesysteme« legte um 6,0 Prozent auf 69,4 Mio. Franken zu. Die Division »Komponenten« erreichte ein Plus von 2,3 Prozent auf 128,8 Mio. Franken. Maßgeblich zum Wachstum der Division »Komponenten« beigetragen habe die außerordentliche Entwicklung des Bereichs »Solutions«, der um 52,0 Prozent zunahm. »Solutions« soll die weltweit verfügbaren Kompetenzen der einzelnen Tochtergesellschaften zu maßgeschneiderten Gesamtlösungen verknüpfen.

Organisatorisch war 2016 für die Schurter-Gruppe auch ein Jahr der Konsolidierung. Jüngere Tochtergesellschaften wurden stärker eingebunden; Reorganisationen in Großbritannien, Italien und den Niederlanden sowie Kapazitätserweiterungen in Tschechien und Rumänien führten zu höherer Leistungsfähigkeit, schlankeren Strukturen und effizienteren Prozessen.

Auf Anfang dieses Jahres hat sich die Schurter-Gruppe zudem weiter verstärkt: Neu mit dabei sind die österreichische Burisch Elektronik Bauteile GmbH mit Hauptsitz in Wien und die tschechische aki electronic, Herstellerin von Tastaturen, Touchpanels und HMI-Systemen.