relayr und Conrad WunderBar IoT-Starterkit ab sofort zum Vorbestellen

Mit dem WunderBar-Starterkit können über Sensoren Daten aus der Umgebung gewonnen werden.

Gute Nachrichten für die Maker-Szene: Ab sofort gibt es das WunderBar IoT-Starterkit von relayr und Conrad zum Vorbestellen. Wer bei der ersten Auslieferung am 24. August dabei sein will, sollte allerdings schnell sein.

Erst einmal hat Conrad konservativ geplant und zum Ramp-Up am 24. August nur rund 2000 Stück angekündigt. "Wir können aber auf die Nachfrage sehr flexibel reagieren", verspricht Stefan Fuchs, General Manager von Conrad. Bis Ende Juli ist der WunderBar über relayr (www.relayr.io/wunderbar) vorbestellbar, ab Ende Juli dann über den Conrad Shop. Die Lieferungen kommen in beiden Fällen direkt von Conrad.

Conrad Business Supplies arbeitet exklusiv mit dem in Berlin ansässigen Startup-Unternehmen relayr (iThings4U GmbH) zusammen, um die Entwicklung und Markteinführung des Open-Source ‘Internet of Things’ Starterkits WunderBar zu unterstützen. Auch die Produktion steuert Conrad. Gefertigt wird das Kit von EMS-Unternehmen in Asien, ausschließlich langjährige Partner von Conrad, wie Holger Ruban erklärt Präsident von Conrad Business Supplies.

Die exklusive Zusammenarbeit mit Conrad gilt nach den Worten von Harald Zapp, Gründer und CEO von relayr erst einmal für 18 Monate. "Wir sind Conrad sehr dankbar für die Unterstützung", unterstreicht Zapp. Mit dem WunderBar Kit bewegt sich relayr auf neuem Terrain. Denn das Kerngeschäft des Unternehmens sind eigentlich Software und Cloud-Dienste.

Im März hat das WunderBar-Projekt eine Finanzierungskampagne auf der Hardware-Crowdfunding-Plattform Dragon Innovations erfolgreich abgeschlossen und dabei eine 120% Finanzierung erzielt.

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WunderBar IoT-Starterkit

Das WunderBar-Starterkit für IoT-Anwendungen arbeitet mit BLE-(Bluetooth Low Energy)-Sensoren.

Das WunderBar sieht aus wie ein Schokoriegel mit sieben Segmenten, die einzeln abgebrochen werden können, um ein WiFi-fähiges Master-Modul mit Bluetooth® Low Energy (BLE) und sechs abnehmbare Smart Sensor Mini-Modulen zu erhalten. Jedes Modul verfügt über BLE, einen Sensor oder Aktor und eine integrierte Batterie. Die Mini-Module messen Größen wie Licht, Farbe, Abstand, Temperatur und Feuchtigkeit. Sie enthalten auch einen Beschleunigungsmesser, ein Gyroskop und eine Infrarot-(IR-)-Fernsteuerung. Die WunderBar-Entwickler entschieden sich, auch einen Geräuschsensor auf dem sechsten Modul zu integrieren. Und mit der Integration eines Grove-Steckers von Seeed Studio auf dem fünften Modul lassen sich zusätzliche Arduino-kompatible Sensoren und Aktoren an die WunderBar-Plattform anschließen.

„WunderBar senkt die Eintrittsschwelle für Entwickler, die mit Hardware weniger vertraut sind, hilft bei der weiteren Verbreitung des Internet der Dinge, bringt Software näher an die Hardware und damit letztendlich zum Verbraucher“, erklärte Holger Ruban, President bei Conrad Business Supplies. „Das Internet der Dinge ist Realität und Conrad wird mit seinem starken B2C- und B2B-Geschäft hier eine wichtige Rolle spielen.“