RS Components setzt frische Akzente »Wir wollen das Auto steuern und nicht der Beifahrer sein«

Ein Truck, viele neue Produkte rund um das IoT und die Instandhaltung und ehrgeizige Umsatzziele: Damit startet RS Components ins Jahr 2017.

Auf 1,5 Milliarden Pfund belief sich das Sales-Ergebnis von RS im letzten Geschäftsjahr. Lindsley Ruth, CEO von RS Components, will den Umsatz des Unternehmens in den kommenden Jahren auf das Drei- bis Vierfache steigern, gab er gegenüber der Markt&Technik bekannt. Dazu will RS organisch wachsen, und auch Zukäufe schließt Ruth nicht aus: »Wir wollen das Auto steuern und nicht der Beifahrer sein.« Das heißt mit anderen Worten: »Wir wollen, wenn, dann kaufen und nicht gekauft werden.« Für die Zukunft habe er viele Pläne, verkündet Ruth. Was genau, wollte er allerdings noch nicht verraten.

Ein Mittel, um seine ehrgeizigen Ziele in einem doch sehr wettbewerbsintensiven Umfeld zu erreichen, ist seiner Ansicht nach ganz klar die Notwendigkeit, den Ingenieur “from sunrise to sunset” – so Ruth wörtlich – zu unterstützen. Was meint er damit? Im Fokus von RS stehen nicht nur NPIs aus dem Elektroniksektor, sondern es gibt auch ein breites MRO-Portfolio. Neben vielen neuen Produkten rund um das IoT setzt RS auch den Ausbau seines Maintenance-Spektrums fort. Und das hilft auch, wenn wirklich “Not am Mann” ist, wie Ruth an einem Beispiel erklärt: »In Hongkong am Flughafen fiel eine Stromversorgung aus. Wir wurden kontaktiert und konnten das Problem durch schnelle Verfügbarkeit des richtigen Produktes sehr schnell lösen.«

Auf ein ausgewogenes Spektrum für Design & Maintain legt der RS-Chef sehr großen Wert. Sichtbar wurde das auf der electronica auch in Form eines ungewöhnlichen Sonder-Exponats von RS Components: Zwischen den Messehallen “parkte” ein Truck, in dem verschiedene Produkte und Technologien aus beiden Bereichen ausgestellt wurden. Der Truck begann im Anschluss an die Messe seine Reise durch Deutschland und Europa und soll vor allem Schülern und Studenten zeigen, dass »Technik mehr ist als Software«, so Ruth.