Things Evolved und Arrow Connect Wie der Plattform-Ansatz das IoT pusht

Die Bausteine des IoT sind vorhanden. Die echte Herausforderung besteht darin, alle Elemente nahtlos zusammenzubringen, um eine vollständige Integration zu realisieren und ein zuverlässiges und robustes IoT-System zu entwerfen.

Einige Nutzer möchten ihre eigenen Lösungen entwickeln, sodass sie individuell an ihre eigenen spezifischen Anforderungen angepasst und leicht aufgerüstet werden können«, erklärt Andrew Bickley, Director IoT, Arrow EMEA. »Andere Nutzer haben einen großen Teil ihrer IoT-Plattform-Infrastruktur bereits installiert und sind nun auf der Suche nach einem Partner, der ihnen dabei helfen kann, neue Geräte und Dienste zu skalieren oder zu integrieren.«

Viele Unternehmen sind durch Übernahmen gewachsen und haben viele verschiedene IT-Strategien, die harmonisiert werden müssen. So umfasst die Erstellung einer IoT-Lösung die Verknüpfung vieler verschiedener veralteter und moderner Plattformen und Systeme. Wenn Aktualisierungen und Betriebsprozesse über diese verschiedenen Plattformen hinweg nicht synchronisiert werden, besteht dann logischerweise die sehr reale Gefahr von Fehlfunktionen des Gesamtsystems, was – je nach Anwendung – ärgerliche oder sogar geschäftsschädigende Folgen haben kann.

Es wurde viel über kundenspezifische Anpassung geschrieben, und dies ist nach Ansicht von Bickley auch sinnvoll, da eine Art von Lösung nicht allen Anforderungen gerecht werden kann. Das Problem mit maßgeschneiderten Systemen ist jedoch, dass es extrem kostspielig sein kann, sie zu entwickeln, zu implementieren und auszuführen, und ihre Wartung kann ganz spezielle Services erfordern. »Weil das IoT mit einem breiten Spektrum von Geräten über mehrere Anwendungsbranchen und Länder verbunden sein wird, ist ein Plattform-Ansatz unabdingbar«, sagt Bickley. »Zusätzlich zu einem Plattform-Ansatz wird das zentrale Problem, das alle angeht, die das IoT einsetzen, die Frage der Sicherheit sein. Weil sich die Peripherieknotenverknüpfungen auf Milliarden erhöhen, wird die Möglichkeit, gehackt zu werden, zu einer ernsthaften Bedrohung. Daher werden Authentifizierung, Verschlüsselung, Transport Layer Security, Secure Boot, sichere Speicherung und Manipulationserkennung zu entscheidenden architektonischen De-signparametern.«

Things Evolved und Arrow Connect

Arrow bietet dafür eine Lösung: Als Arrow seine IoT-Plattform „Things Evolved“ mit der ergänzenden Software „Arrow Connect“ entwickelt hat, wurden dabei die Kernelemente Sicherheit, Skalierbarkeit, Flexibilität, Gerätemanagement, offene APIs und Erweiterbarkeit berücksichtigt. »Ziel war es, jedes Gerät mit jeder Datenplattform verknüpfen zu können, sodass der Nutzer die richtige Hardware und die richtige Datenplattform für seine Anwendung auswählen und alles nahtlos verbinden kann. Und die Plattform wurde so konzipiert, sich in dem Maße weiterzuentwickeln, wie sich der Nutzer weiterentwickelt und sich seine betrieblichen Anforderungen ändern. Das wird mit minimalem Entwicklungsaufwand seitens des Nutzers erreicht, wenn er seine Funktionen und Dienste aufrüsten, neue Hardware hinzufügen oder seine Cloud-Plattform-Nutzung erweitern möchte«, beschreibt Bickley. Der Grundgedanke des Designs von „Things Evolved“ war es, den Nutzer in die Lage zu versetzen, Geräte von einer einzigen Plattform aus zu verwalten, zu überwachen, zu steuern und sogar zu aktualisieren. Zusätzlich zur vollständigen Kontrolle über alle Peripheriegeräte ist das System so konzipiert, dass Warnungen, Alarme und erforderliche Maßnahmen auf der Grundlage einer benutzerdefinierten Reihe von Betriebsregeln gesteuert werden.

Fazit

Mit dem Internet der Dinge geht die offensichtliche Thematik der Verbindung von Geräten über das Internet mit einem Cloud-basierten System zur Verwaltung der Geräte einher. Aber es gehört noch viel mehr dazu: »Die Nutzer müssen sich Gedanken über die Sicherheit von Hardware oder Software, über die Fähigkeit, Daten in der gewählten Datenplattform zu verwalten sowie über Speicherung und Visualisierung von Daten machen – und all dies in einem riesigen Umfang mit extrem hohen Niveaus an Verwaltung, Sicherheit und Langlebigkeit. Das ist ein Aspekt, der von vielen unterschätzt wird, die in der neuen vernetzten Welt operieren wollen«, gibt der Experte zu bedenken. Und es sei klar, dass bei der Entwicklung und Erstellung von Lösungen Nutzer und Entwickler unterschiedliche Kompetenzen und ein unterschiedliches Maß an Erfahrung haben, und daher entweder outsourcen oder die vollständige Kontrolle selbst behalten möchten. »Vielleicht möchten sie benutzerdefinierte Anwendungen und Systeme genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten entwickeln, oder sie wollen einen einzigen Anbieter, der eine echte End-to-End-IoT-Erfahrung zur Verfügung stellt – vom Design bis hin zur Analytik mit vollumfänglichen Managed Services rund um die Uhr.« Arrow bietet für all das eine probate Lösung.