Robotik in Bildung und Wissenschaft Wenn MINT und Roboter aufeinandertreffen

Mit Einführung der Robolink D-Kits von RS und IGUS können Anwender darauf vertrauen, eine Roboterlösung zu erhalten, die genau ihren Bedürfnisse entspricht. Das „dumbing down“ einer viel teureren Einheit gehört der Vergangenheit an.
Mit Einführung der Robolink D-Kits von RS und IGUS können Anwender darauf vertrauen, eine Roboterlösung zu erhalten, die genau ihren Bedürfnisse entspricht. Das „dumbing down“ einer viel teureren Einheit gehört der Vergangenheit an.

Für die Ausbildung in Mathematik, Naturwissenschaft und Technik – kurz MINT – kommen inzwischen auch Roboter als Lehrwerkzeuge zum Einsatz. Der Distributor RS Components hat für diese Zielgruppe ein umfassendes Angebot entwickelt.

Dazu zählen Roboter-Kits, eigenständige programmierbare Tischroboter, Roboter-Ersatzteile und Zubehör.  In den USA hat die Robotik im Bildungssektor nach Auskunft von Gianluca Fanchini, Industry Sector Marketing Manager von RS Components, bereits eine lange Tradition. Seit 1992 ist der FIRST (For Inspiration and Recognition of Science and Technology) Robotik-Wettbewerb für Schüler im Hochschulalter das weltweit größte internationale Roboter-/Wissenschaftsereignis. »FIRST gibt den Studierenden die Möglichkeit, einen Roboter zu entwerfen und zu bauen und ihn im Wettbewerb herauszufordern. Diese Wettkämpfe sind praxisorientierte Demonstrationen, in denen Studenten neu erworbene Fähigkeiten in den Ingenieurswissenschaften unter Beweis stellen. Dabei lösen sie Probleme der realen Welt«, schildert Fanchini.

»Mehrachsige Roboter mit programmierbaren Steuerungen sind für viele Studenten zum beliebtesten Unterrichtsgegenstand geworden«, weiß Fanchini. »Fähigkeiten, Bewusstsein und Verständnis, die durch frühe Unterrichtseinheiten gestärkt werden, helfen zukünftigen Studierenden und späteren Ingenieuren und Wissenschaftlern, Roboterautomatisierungslösungen im Fertigungsbereich und im R&D-Labor zu verwirklichen«.

Roboter beweisen sich im Labor

Parallel zur Integration des Themas Robotik in die Wissenschaft und Technologieausbildung sind Roboter mittlerweile ein fester Bestandteil der F&E-Labore von akademischen Einrichtungen und Unternehmen. »F&E-Arbeit kann manchmal durch sehr repetitive Aufgaben mühsam sein, die eine hohe Genauigkeit erfordern, um berichtsfähige wissenschaftliche Ergebnisse zu erzielen. Labor-Robotik ist am häufigsten in Biologie- und Chemielaboren anzutreffen«, so Fanchini. Ein Vorteil der Verwendung von Robotik im Labor sei eine verbesserte Wiederholbarkeit. »Automatisierte Systeme minimieren Abweichungen in Komponentenmengen und in der physikalischen Verarbeitung«. Indem Beschränkungen, die durch den Einsatz menschlicher Arbeitskraft entstehen, etwa Arbeitszeitenregelungen, aufgehoben werden, kann laut Fanchini die Produktivität des Labors verbessert werden. 


RS Components unterstützt die Bildungs- und Wissenschaftsbereich mit mehreren Angeboten. Das System „Robolink D“ von IGUS eignet sich für Lehre und F&E. Der „IGUS Robolink D“ hat das Konzept des Roboterarms für den Tischeinsatz neu definiert. Die modulare Struktur ermöglicht es Schülern und Studierenden, ihren eigenen Roboterarm auf der Grundlage der Parameter ihres spezifischen Projekts zu erstellen.

„Robolink D“ kann leicht entsprechend der eigenen Anforderungen angepasst werden, um die erforderliche Anzahl von Achsen und Freiheitsgraden für den spezifischen Einsatzzweck aufzuweisen. Das flexible Design des „Robolink D“ stellt für Unterrichtsräume und Labors einen kostengünstigen Roboterarm dar, der alle notwendigen Funktionen umfasst, um den hier gestellten Aufgaben gerechtzuwerden. Neben der IGUS-Robolink-Linie bietet RS Components auch den ST-Robotik-Mehrachs-Tisch-Roboterarm an. Hierbei handelt es sich um einen kleinen, aber schnellen, präzisen und zuverlässigen Tisch-Roboterarm. Er kann die schnellsten und schwersten Aufgaben in größerem Maßstab  zu einem Bruchteil der Kosten umsetzen, als wenn diese manuell erledigt würden. Gantry Type Robots bietet einen alternativen Ansatz zur Durchführung sich wiederholender Arbeiten im Labor. Gantry-Roboter folgen mit ihrem kartesischen Bewegungsansatz dem im Labor am häufigsten verwendeten Konzept. Dies gilt vor allem für automatisierte Arbeitsstationen zur Handhabung von Flüssigkeiten. IGUS-Drylin-E-Gantry-Benchtop-Lösungen automatisieren Aufgaben schnell und präzise und ermöglichen so geringere Kosten und kürzere Produktionszeiten.