Intertec Components Übernahmen sind eine Option

Stammsitz des Unternehmens in Hallbergmoos, direkt am Flughafen München.

Bis 2018 könnte es bei der Intertec Components GmbH noch zu zwei Übernahmen kommen. Im aktuellen Marktumfeld wäre dies nur eine logische Konsequenz für den Distributor vom Münchner Airport.

Die vergangenen beiden Jahre des Distributors waren geprägt von einigen gravierenden Veränderungen. Der Bezug des neuen Logistikzentrums auf der grünen Wiese in der schönen Hallertau stand im Januar 2015 auf dem Programm, im August wurde der Stammsitz des Unternehmens von Freising nach Hallbergmoos, direkt an den Flughafen München verlegt.

Das mittlerweile seit weit über zwei Jahrzehnten erfolgreich umgesetzte Geschäftsmodell des Smart Distributors, also einer Kombination der beiden Grundansätze aus der Vertragsdistribution und der eines freien Händlers, hat in den letzten Jahren eine wahre Renaissance erlebt.

In jüngster Zeit breiten sich Marktkonzentrationen weiter aus und verunsichern die Kunden. Oftmals wissen diese nicht, wie es mit Ihren wichtigen und langjährigen Partnern, beispielsweise im Bereich der Mikrocontroller, mittel- und langfristig weiter gehen wird. Zwar sind viele Ängste und Sorgen in Bezug auf Verfügbarkeit und Preisgefüge bisher noch nicht eingetroffen, was sich allerdings jederzeit kurzfristig ändern könnte. Die Übernahme von Atmel durch Microchip war sicher nicht die letzte Akquise im hart umkämpften Halbleitermarkt.

Es empfiehlt sich, immer etwas Intertec im Haus zu haben – dieser Slogan, entliehen einer norddeutschen Firma für Feinkostkonserven, passt wie die Faust aufs Auge, wenn es um das Geschäft der Intertec Components GmbH im Verhältnis zu seiner Zielkundschaft, den mittleren bis gehobenen Mittelstandsbetrieben in Zentraleuropa, hauptsächlich der DACH-Region geht. Egal ob OEM, EMS oder auch andere Distributoren. Viele greifen in der letzen Zeit verstärkt auf die Dienste von Intertec zurück. Warum? Ganz einfach: Durch die zunehmenden Veränderungen auf der Herstellerlandkarte, welche über die Vertragsdistribution - natürlich im Interesse des Herstellers - auf die Kunden einprasseln, brauchen diese dringend eine weitere Option. Eine Option, die so nur abseits des Trampelpfads Franchise zu finden sein kann. Eine Option, die aber natürlich auch die Sicherheit beinhalten muss, ausschließlich neue Originalware des Herstellers geliefert zu bekommen; eben nur über einen anderen Weg.

Speziell das Stammgeschäft der Intertec, mit jährlich rund 30 Mio. verkauften Stück Relais, trug einen gehörigen Anteil dazu bei, dass bei vielen Betrieben ein stehendes Produktionsband dann doch noch verhindert werden konnte. Der Löwenanteil dieser Sparte liegt hier bei den asiatischen Herstellern, wie Omron, Panasonic und Hongfa oder auch Newcomern wie Forward und Tianbo.

Ausschließlich neue Originalware zu liefern, das sagt natürlich auf Rückfrage des Kunden ein jeder Händler. In der heutigen Zeit braucht es schon etwas mehr „Fleisch am Knochen“. Und hier kann Intertec mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und all seinen Zusatzleistungen, wie z.B. dem PCN-Service, der Echtheitsgarantie, dem hochprofessionellen Lager- und Logistikkonzept und vielen anderen Merkmalen des Geschäftsmodells punkten.