Schnellere RFID-Entwicklung Silica präsentiert Board für RFID-Applikationen

Wer eine RFID-Applikation entwickeln will, »muss das Rad nicht neu erfinden, sondern kann gleich mit unserem SERIZ-Board starten«, sagt Michael von Heimendahl, Field Application Engineer bei Silica. Das hauseigene Design-Tool biete einen »guten Einstieg« und ermögliche die »schnelle Entwicklung« von kompletten Systemen, basierend auf Lösungen von NXP.

Aus dem RFID-Tag (Radio Frequency Identification) kontaktlos die UID (weltweit einmalige Nummer) auszulesen, »ist meistens der Einstieg im Umgang mit der RFID-Technologie«, versichert Heimendahl. Das SERIZ-Board zeigt die UID im Stand-alone-Betrieb bereits auf dem Display an, sobald ein passender RFID-Tag in die Nähe der integrierten Antenne auf dem Board gebracht wird. Über Schnittstellen zur Weiterverarbeitung (etwa zu einem EDV-System mit einer Datenbank mit Informationen passend zur UID) kann die UID übertragen werden. Ist ein hohes Maß Wer mit an Sicherheit gefordert, lässt sich ein Secure Access Module (SAM) im SIM-Kartenformat auf der Platine nutzen. NFC beherrscht der PN512-Transceiver für Datenaustausch in beide Richtungen ebenfalls, er kann sich aber auch als passiver Tag gegenüber einem anderen PN512 verhalten. Schaltplan und Sourcecode für das SERIZ-Design-Tool werden kostenlos bereitgestellt.