Supply Chain Management Mittelständler müssen mit eigenen Karten spielen!

Steve Vecchiarelli, Digi-Key
Steve Vecchiarelli, Digi-Key

Sicher kennen Sie die wunderbaren Berichte, wie die großen OEMs wie Toyota und Dell Computer ihre Lieferketten optimieren und wie ein Mittelständler dasselbe erreichen kann, wenn er nur die gleichen Methoden anwendet. Aber: KMUs sollten sich auf ihre ganz eigenen Stärken konzentrieren.

Auch wenn mittelständische Unternehmen im gleichen Bereich agieren und ihre Lieferketten viele ähnliche Herausforderungen haben, führt die Globalisierung von Vertrieb und Beschaffung oft über die Grenzen ihrer Möglichkeiten hinaus.

Selten stehen mittelständischen Unternehmen die gleichen Ressourcen zur Verfügung wie größeren Unternehmen, wodurch letztlich ihre Fähigkeit begrenzt wird, Verfahren anzuwenden, die von vielen größeren Unternehmen eingesetzt werden.

Während jeder weiß, dass eine optimierte Lieferkette, unabhängig von der Unternehmensgröße, zur Senkung der Geschäftskosten beiträgt und obendrein die Produktivität verbessert, sind Maßnahmen, die für Toyota funktionieren, nicht unbedingt für Ihr Unternehmen geeignet.

Unternehmen der Mittelschicht haben ihre eigenen Probleme, und es ist die Implementierung der richtigen Methoden, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmacht.

Realistische Erwartungen

Zu oft werden die Supply Chain Methoden großer Firmen von Mittelklasse-Unternehmen zu hoch eingeschätzt. Führungskräfte von mittelständischen Unternehmen wollen diese Methoden emulieren, was bei schlechten Ergebnissen auf Grund kleinerer Skaleneffekte zu Frustration führt. Während viele Unternehmen nicht die Ressourcen haben, um die Methoden von Dell und Toyota zu replizieren, gibt es doch Wege für Mittelklasseunternehmen, einen Fahrplan für den Erfolg zu entwickeln. Zum Beispiel könnte ein offener Austausch von Ideen mit jemandem aus einer ähnlichen Firma in einer anderen Branche zu einigen bewährten Praktiken führen, die von beiden Unternehmen angewendet werden können.

Führungskräfte, die sich mit Lieferketten-Initiativen beschäftigen, sollten auch großen Wert darauf legen, realistische Ziele zu setzen und geeignete Kriterien definieren, um die Fortschritte korrekt zu messen. Die meisten High-Tech-Firmen haben wenig Zeit, sich um mehr als die grundlegenden Anforderungen der Versorgung und Unterstützung ihrer Fertigung zu kümmern, wodurch sich leicht eine Abneigung gegenüber neuen Initiativen ergibt.

Wenn jedoch Mittelklasseunternehmen erfahrene Personen aus größeren Unternehmen einstellen, erweitert sich auch das Bewusstsein über weitere Techniken für das Lieferkettenmanagement. Eine bemerkenswerte aktuelle Umfrage in der Industrie ergab, dass 42% der befragten Supply Chain Manager mittelständischer Unternehmen nur bis zu einem Jahr Erfahrung oder überhaupt keine Erfahrung mit Lieferketten hatten.

Allzu oft konzentrieren sich Mittelklasseunternehmen auf erwartete Lieferkettengewinne und springen dann kopfüber in die Umsetzung, ohne ordnungsgemäße Planung oder mit Plänen, die so starr sind, dass sie wenig Raum für Kurskorrekturen lassen.

Nur wenige Unternehmen, wenn es überhaupt welche gibt, entwickeln eine perfekte Anlage direkt beim Start. Wenn Führungskräfte in ihre Modelle abtauchen, können schon kleinere Korrekturen zu riesigen Dividenden im Endresultat führen. Eine ständige Überwachung der Lieferkette muss existieren, um in der Lage zu sein, solche Abschnitte zu optimieren, die sich nicht in Richtung der gewünschten Ergebnisse bewegen.

Gut entwickelte Pläne müssen organisationsübergreifend sein, einschließlich aller funktionalen Abteilungen, die Materialfunktionen erfüllen. Vertrieb, Marketing und Logistik sowie Fertigung müssen eingerechnet werden, um ein klares Bild von dem zu erhalten, was in die Aktionspläne einbezogen werden muss.

Auch wenn mittelständische Unternehmen im gleichen Bereich agieren und ihre Lieferketten viele ähnliche Herausforderungen haben, führt die Globalisierung von Vertrieb und Beschaffung oft über die Grenzen ihrer Möglichkeiten hinaus.

 

Selten stehen mittelständischen Unternehmen die gleichen Ressourcen zur Verfügung wie größeren Unternehmen, wodurch letztlich ihre Fähigkeit begrenzt wird, Verfahren anzuwenden, die von vielen größeren Unternehmen eingesetzt werden.

 

Während jeder weiß, dass eine optimierte Lieferkette, unabhängig von der Unternehmensgröße, zur Senkung der Geschäftskosten beiträgt und obendrein die Produktivität verbessert, sind Maßnahmen, die für Toyota funktionieren, nicht unbedingt für Ihr Unternehmen geeignet.

 

Unternehmen der Mittelschicht haben ihre eigenen Probleme, und es ist die Implementierung der richtigen Methoden, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmacht.

 

[Realistische Erwartungen

 

Zu oft werden die Supply Chain Methoden großer Firmen von Mittelklasse-Unternehmen zu hoch eingeschätzt. Führungskräfte von mittelständischen Unternehmen wollen diese Methoden emulieren, was bei schlechten Ergebnissen auf Grund kleinerer Skaleneffekte zu Frustration führt. Während viele Unternehmen nicht die Ressourcen haben, um die Methoden von Dell und Toyota zu replizieren, gibt es doch Wege für Mittelklasseunternehmen, einen Fahrplan für den Erfolg zu entwickeln. Zum Beispiel könnte ein offener Austausch von Ideen mit jemandem aus einer ähnlichen Firma in einer anderen Branche zu einigen bewährten Praktiken führen, die von beiden Unternehmen angewendet werden können.

 

Führungskräfte, die sich mit Lieferketten-Initiativen beschäftigen, sollten auch großen Wert darauf legen, realistische Ziele zu setzen und geeignete Kriterien definieren, um die Fortschritte korrekt zu messen. Die meisten High-Tech-Firmen haben wenig Zeit, sich um mehr als die grundlegenden Anforderungen der Versorgung und Unterstützung ihrer Fertigung zu kümmern, wodurch sich leicht eine Abneigung gegenüber neuen Initiativen ergibt.

 

Wenn jedoch Mittelklasseunternehmen erfahrene Personen aus größeren Unternehmen einstellen, erweitert sich auch das Bewusstsein über weitere Techniken für das Lieferkettenmanagement. Eine bemerkenswerte aktuelle Umfrage in der Industrie ergab, dass 42% der befragten Supply Chain Manager mittelständischer Unternehmen nur bis zu einem Jahr Erfahrung oder überhaupt keine Erfahrung mit Lieferketten hatten.

 

Allzu oft konzentrieren sich Mittelklasseunternehmen auf erwartete Lieferkettengewinne und springen dann kopfüber in die Umsetzung, ohne ordnungsgemäße Planung oder mit Plänen, die so starr sind, dass sie wenig Raum für Kurskorrekturen lassen.

 

Nur wenige Unternehmen, wenn es überhaupt welche gibt, entwickeln eine perfekte Anlage direkt beim Start. Wenn Führungskräfte in ihre Modelle abtauchen, können schon kleinere Korrekturen zu riesigen Dividenden im Endresultat führen. Eine ständige Überwachung der Lieferkette muss existieren, um in der Lage zu sein, solche Abschnitte zu optimieren, die sich nicht in Richtung der gewünschten Ergebnisse bewegen.

 

Gut entwickelte Pläne müssen organisationsübergreifend sein, einschließlich aller funktionalen Abteilungen, die Materialfunktionen erfüllen. Vertrieb, Marketing und Logistik sowie Fertigung müssen eingerechnet werden, um ein klares Bild von dem zu erhalten, was in die Aktionspläne einbezogen werden muss.