RS zeigt den Winchbot 2.0 Lernroboter zum Nachbauen

Einen echten Hingucker verspricht RS Components mit dem Roboterarm Winchbot 2.0 auf der SPS/IPC/Drives.

Den Winchbot 2.0 hat ein ein findiger Konstrukteur allein aus Bauteilen aus dem Lieferspetrkum von RS zum Leben erweckt.

Dass RS Components einen Fokus auf die Robotik legt, ist ihrer immer stärkeren Relevanz geschuldet. Auch außerhalb der Industrie nimmt ihre Bedeutung zu. Auf der Suche nach Verbesserungen innerhalb der Mathematik- und Naturwissenschaftlichen Ausbildung lässt sich beobachten, wie sich die Lehrmittel von Bleistiften über Taschenrechner zu Personalcomputern und jetzt Robotern entwickeln. Roboter sind mittlerweile auch ein fester Bestandteil der F&E-Labore von akademischen Einrichtungen und Unternehmen.

Dies unterstreicht auch das zentrale Exponat auf dem RS Messestand. Die Erste Version des Winchbot wurde von RS gesponsert. Beim Projekt des Lehrers Norbert Heinz handelt es sich um ein Roboterkonzept, das prinzipiell jeder Interessierte mit Hilfe der veröffentlichten Pläne, Bauanleitungen und Stücklisten nachbauen kann. Der Roboter ist in Form eines aufgehängten gleichseitigen Dreiecksrahmens ausgeführt, der an jedem der Scheitel drei motorgesteuerte Winden verwendet, um Kabel zu verkürzen oder zu verlängern, die wiederum einen Schieber auf einem zentralen, schwenkbaren Vierkantstab bewegen. Diese Motor-/Kabelkombination bewegt das Greifermodul. Der neuere Winchbot 2.0 liefert eine präzisere Steuerung durch den Einsatz höherwertiger Schrittmotoren. Er kann auch von einem Mobiltelefon oder Tablet aus über einen Webserver ferngesteuert werden. Mit Hilfe einer SIMATIC IOT2020 sendet der Roboter Diagnosedaten an einen Remote-Bildschirm oder eine E-Mail, um kritische Systemdaten zu überwachen. Diese Kombination von Technologien verdeutlicht, wie selbst einfache Standardkomponenten und -strukturen in das Internet eingebunden werden und IoT-Funktionen nutzen können.