Kontinuierlicher Fokus auf E-Mechanik und Systemkomponenten

Elektrosil hatte von Anfang an die elektromechanischen Komponenten wie Steckverbinder und Relais und bei den Systemkomponenten Drucker, Displays und Tastaturen auf der Linecard. Zudem hat die Firma, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, langjährige Erfahrung mit Design-in. Manfredo Mirabella-Greco, Geschäftsführender Gesellschafter von Elektrosil, im Gespräch mit Markt&Technik.

Es gab also keinerlei Zäsur in der Firmengeschichte, bestimmt aber produktseitig Ergänzungen?

Bis zur Gründung der GmbH 1983 hat sich im Wesentlichen unser heutiges Produkt- und Leistungsspektrum formiert. Die Elektromechanik wurde um Kühlkomponenten (Lüfter und Blower) sowie letztlich auch um Wireless-Produkte (Antennen) erweitert. Bei den Systemkomponenten kamen Touchtechnologien hinzu, zunächst Infrarot-Touch, später analog-resistive Produkte und Spannungsversorgungen jeglicher Art.

Design-in hat ebenfalls von vorneherein eine Rolle gespielt?

Kurz gesagt: Ja. Allerdings waren die Voraussetzungen sowie die Erforderlichkeit für Design-in-Support zum damaligen Zeitpunkt völlig anders. Elektronik und Elektromechanik waren gerade erst im Aufbau und im Wesentlichen waren die Kunden noch nicht auf den sich umstellenden Markt vorbereitet. Viele Unternehmen suchten dringend Unterstützung beim Design-in, und da konnten wir punkten. In der Folgezeit haben wir einen Fieldsales aufgebaut und sind dann 1985 auf das Produktmanagement und Design-in zurückgekommen. Diese damals spezielle Leistung stellte einen klaren Mehrwert für den Kunden dar. Heute profitieren wir von dem Erfahrungsvorsprung durch nahezu 25 Jahre Produktmanagement.

Wie sieht denn in puncto Design-in das Zusammenspiel mit der Schwesterfirma Mitron konkret aus?

Jedes der beiden Unternehmen profitiert vom Know-how und Leistungsspektrum des jeweils anderen. Elektrosil und Mitron arbeiten in personeller und räumlicher Union, so dass ein permanenter Dialog ohne Zeitverlust möglich ist.

Das völlig produktunabhängige Engineering der Mitron schafft uns die Möglichkeit, Applikationen der Kunden unabhängig zu beurteilen und die Schnittstellen aus Sicht der Kunden zu verstehen und zu definieren. Das ist ein wesentliches Leistungsmerkmal der Elektrosil-Produktmanager, die kundenspezifischen Anforderungen in den jeweiligen Produkten optimal zu realisieren. Umgekehrt funktioniert dieser interne fachliche Austausch natürlich ebenfalls: Benötigt Mitron produktspezifische Unterstützung für Entwicklungen, dann kann der Entwickler wie jeder Kunde auf das Know-how von Elektrosil zurückgreifen.