EBV und IP500 Alliance IP500-Modul Vesta macht Gebäude smart und sicher

Die Göttin Vesta ist Namenspatronin für das neue EBVChips-Modul
Die Göttin Vesta ist Namenspatronin für das neue EBVChips-Modul

Ganz im Zeichen der neuen Partnerschaft mit der IP500 Alliance steht EBVs jüngste Entwicklung aus der EBVChips-Schmiede: das IP500-Modul mit dem Namen Vesta. Es ist auf die Gebäudeautomation ausgerichtet und unterstützt Wireless- Verbindungen in asynchronen Mesh-Netzwerken im 900-MHz-ISM-Band.

Vesta trägt wie seine EBVChips-Geschwister den Namen einer antiken Gottheit und wird als fertiges HF-Modul vermarktet. Das Modul-Design stammt von EBV, die Software von CoreNetix, ebenfalls Partner der IP500 Alliance. Herzstück des aktuellen Moduls ist ein Low Power Controller aus der ATxmega-A3-Familie von Atmel mit unter anderem 256 kByte Flash Speicher, 32 MHz Taktfrequenz, 8-Bit-AVR-CPU und AES/DES Hardware Crypto-Engine.   

Die MCU wird mit dem Software-Stack von CoreNetix von EBV vorprogrammiert. Gefertigt werden die Module anschließend bei ausgewählten EMS-Unternehmen. Der Chip verfügt über eine automatische Firmeware-Update-Funktion.      

IP500 ist eine Hersteller-neutrale Kommunikationsplattform für smarte Gebäude und ermöglicht vollständig interoperable Verbindungen zwischen zahlreichen Geräten, z.B. in Hinblick auf Temperatur, Bewegung, Rauch oder die Zutrittskontrolle. Die 2006 gegründete IP500 Alliance sieht sich als Vorreiter für einen Trend, der durch den Siegeszug des IoT weiter an Fahrt gewinnen wird: die Verfügbarkeit hochleistungsfähiger drahtloser Netze und der wachsende Einsatz von Sensoren und Aktoren als Basis neuer Lösungen für eine intelligente Gebäudeautomation. 

»Unsere Beziehung zur IP500 Alliance ist über die Jahre gewachsen, und wir sind stolz, dass wir nun unsere Partnerschaft mit der IP500 Alliance bekannt geben konnten«, unterstreicht Eckart Voskamp, Director des EBVChips-Programms von EBV Elektronik. Die Alliance besteht aus Mitgliedern und Partnern. Mitglieder können OEMs werden, die Geräte auf Basis der IP500-Plattform entwickeln bzw. planen. Das sind zum Beispiel Hersteller von vernetzten Rauchmeldern oder Zutrittskontrollsystemen. Partner der Alliance können Dienstleister werden, die IP500-basierte Basis-Produkte für solche Geräte bereitstellen, wie der Softwarehersteller CoreNetix und EBV als erster und einziger Distributor. Die neuen Vesta-IP500-Module von EBV bezeichnet  Helmut Adamski, CEO und Vorsitzender der IP500 Alliance, als Schlüsselement der IP500-Strategie: »Für die IP500 Alliance und ihre OEMs ist es eine Bereicherung, EBV an Bord zu haben«, so Adamski. 

Die IP500 Alliance hat es sich zur Aufgabe gemacht, drahtlose Sensor-und Aktor-Netzwerk-Plattformen zu schaffen – einschließlich aller notwendigen Protokollschichten von der Anwendung bis hin zu der physikalischen Transportschicht. Dadurch sollen Synergien für die Mitglieder entstehen, die Produkte für die Gebäudeautomation entwickeln und in großen Stückzahlen herstellen. Die Hauptmerkmale sind die Einführung und Unterstützung von Anwendungsprotokollen gemäß dem Stand der Technik, z.B. KNX IP, MODBUS oder ProfiBUS. IP500 verfolgt eine IP-basierte Kommunikation oberhalb des IEEE-Standards 802.15.4-2006 unter Nutzung der Sub 1-GHz-Bänder (868 MHz und 915 MHz). Durch die Bereitstellung einer integrierten Lösung im Funknetzwerkstandard nach IEEE 802.15.4 im Sub-GHz-Band ist der IP500 der einzige Standard, der internationale Sicherheitsvorschriften wie EN, VdS oder UL in einem IPv6-basierten drahtlos Mesh-Netzwerk unterstützt und soll sich nach dem Willen der Alliance als De-facto-Sicherheitsstandard im Internet-of-Things etablieren.

An dieser Stelle kommt EBV mit seinem Vesta also gerade recht: Das Modul wird nach den Worten von Voskamp bis Ende des Jahres vom VDS zertifiziert sein. Es ist dann das erste Wireless-Modul, das in diesem Bereich eine sicherheitsrelevante Zertifizierung vorweisen kann und sich vom OEM, also dem Gerätehersteller, ohne Weiteres eindesignen lässt. Dafür sorgt nicht zuletzt die Standard API. »Durch die Vor-Zertifizierung ist die Time-to-Market für den OEM deutlich kürzer«, erklärt Voskamp. »In einem wettbewerbsintensiven Markt ist das ein absoluter Vorteil.«

Sowohl IP500 als auch das Vesta-Modul zielen im ersten Schritt auf Industrie-Applikationen ab. Für Heim-Anwendungen ist die Technologie zumindest derzeit noch zu teuer. Im Industriebereich bringt sie aber auch von der Kostenseite her Vorteile, weil die Redundanz aufgrund der Mesh-Topologie mit nur einem Modul erzeugt wird und nicht wie bei anderen Technologien drei Module als Backup erforderlich sind. Als Ziel-Applikationen nennt Voskamp neben neuen Designs vor allem das Re-Design kabelgebundener Applikationen rund um Building Automation. Hier sieht Voskamp sehr viel Potenzial für das neue Wireless-Modul: »Wir haben es hier oft mit klassischen Industriezweigen zu tun, die sich bisher kaum mit Kommunikation beschäftigen mussten. Durch den Trend hin zu smarten Gebäuden und im nächsten Schritt zur smarten City müssen diese Bereiche umdenken«. In der Folge bedeutet das natürlich auch einen enormen Beratungsbedarf. Für EBV ist das wiederum Daily Business: Mit 62 Büros und Niederlassungen und über 100 FAEs im Feld schreibt sich EBV technische Kompetenz ganz oben auf die Fahne – auch wenn es um die IP500 Plattform geht.  »Wir unterstützen das Bestreben, die IP500-Plattform als De-facto-Standard für IoT-Applikationen rund um die Gebäudesicherheit weltweit zu etablieren. Mit unserem umfassenden technischen Know-how im IP500-Bereich werden wir weltweit die Lieferkette für die IP500-Lösungen im Rahmen des EBVchips-Programms unterstützen. Langfristiges Ziel ist es, nahezu jedes intelligente Gerät für eine vollständig kompatible IoT-Zukunft auszurüsten«, betont Voskamp. So arbeitet EBV gemeinsam mit der IP500 Alliance bereits an der nächsthöheren Integrationsstufe des Moduls in Form eines System in Packages. 

Sowohl IP500 als auch das Vesta-Modul zielen im ersten Schritt auf Industrie-Applikationen ab. Für Heim-Anwendungen ist die Technologie zumindest derzeit noch zu teuer. Im Industriebereich bringt sie aber auch von der Kostenseite her Vorteile, weil die Redundanz aufgrund der Mesh-Topologie mit nur einem Modul erzeugt wird und nicht wie bei anderen Technologien drei Module als Backup erforderlich sind. Als Ziel-Applikationen nennt Voskamp neben neuen Designs vor allem das Re-Design kabelgebundener Applikationen rund um Building Automation. Hier sieht Voskamp sehr viel Potenzial für das neue Wireless-Modul: »Wir haben es hier oft mit klassischen Industriezweigen zu tun, die sich bisher kaum mit Kommunikation beschäftigen mussten. Durch den Trend hin zu smarten Gebäuden und im nächsten Schritt zur smarten City müssen diese Bereiche umdenken«. In der Folge bedeutet das natürlich auch einen enormen Beratungsbedarf. Für EBV ist das wiederum Daily Business: Mit 62 Büros und Niederlassungen und über 100 FAEs im Feld schreibt sich EBV technische Kompetenz ganz oben auf die Fahne – auch wenn es um die IP500 Plattform geht.  »Wir unterstützen das Bestreben, die IP500-Plattform als De-facto-Standard für IoT-Applikationen rund um die Gebäudesicherheit weltweit zu etablieren. Mit unserem umfassenden technischen Know-how im IP500-Bereich werden wir weltweit die Lieferkette für die IP500-Lösungen im Rahmen des EBVchips-Programms unterstützen. Langfristiges Ziel ist es, nahezu jedes intelligente Gerät für eine vollständig kompatible IoT-Zukunft auszurüsten«, betont Voskamp. So arbeitet EBV gemeinsam mit der IP500 Alliance bereits an der nächsthöheren Integrationsstufe des Moduls in Form eines System in Packages. (zü)