Für den RX63N Glyn verteilt 5555 Evaluationboards auf der embedded world

5555 dieser Evaluationboards verteilt Glyn auf der embedded world 2013.

Der Distributor will mit einer groß angelegten Marketingaktion auf der embedded world 5555 Glyn-Evaluationboards für den 32-bit-Mikrocontroller RX63N von Renesas kostenlos verteilen.

Wer ein kostenloses Board ergattern möchte, muss allerdings schnell sein: Der Evaluationboard-Gutschein ist ab sofort auf der Glyn-Website zum Download erhältlich – einlösbar ist er dann auf dem Glyn Messestand. „Wir wollen den Besuchern der embedded world damit ermöglichen, den RX63N auszuprobieren und viele positive Erfahrungen zu sammeln“, erläutert Bernd Haberzettl, verantwortlich für das Marketing von Glyn. „Wir versprechen uns natürlich davon eine hohe Resonanz für Glyn und den Renesas RX, die zu vielen neuen Projekten führt.“

Darüber hinaus gibt es das Board natürlich auch zu kaufen. Weitere Board-und Sonderaktionen gibt es am Glyn-Stand auch für die Hersteller Energy Micro, Fujitsu und Toshiba.

Das Glyn/Renesas Evaluationboard-Konzept für den RX wurde von Glyn entwickelt und legt seinen Fokus auf ein minimalistisches und effizientes Konzept aus MCU und den nötigen peripheren Bauteilen. „Muster, Dokumente und Beispielsoftware hat uns der Hersteller schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt bereitgestellt, als der RX63N noch gar nicht bekannt war“, berichtet Haberzettl. Herausgekommen ist ein lebendiges und sehr preiswertes Bordkonzept, mit dem der Entwickler über Adapterplatinen künftig viele Referenz-Anwendungen realisieren kann. Für das Evaluationboard bietet Glyn drei zusätzliche Adapterkarten (Module) an, die direkt aufgesteckt werden: ein Ethernet/USB Modul, ein BLDC Motor-Control Modul sowie ein Modul zur Ansteuerung von grafischen Passiv-Matrix OLED Anzeigen.

Auf dem GLYNRX63NBoard sind alle Mikrocontroller Pins über zwei Stiftleisten nach außen geführt. Jeder Pin kann direkt kontaktiert werden. Dank dem Standard Rastermaß von 2,54 mm ist dieses Board auf eine eigene Applikation schnell adaptierbar. Die Versorgungsspannung stellt der USB Port des PCs zur Verfügung. Über diesen Port kann das Board auch geflashed werden. Somit ist zum Programmieren kein weiteres Hardwaretool nötig. Dank integrierter JTAG Schnittstelle lässt sich der Controller über die Entwicklungsumgebung debuggen.

Eine hohe Rechengeschwindigkeit, moderne Schnittstellen, 2MB Speicher und eine geringe Stromaufnahme zeichnen den  RX63N aus. Mit seinem 100 MHz Flash (ohne Waitstates) erreicht der RX63N laut Angaben von Glyn 165 DMIPS. Er ermöglicht ein strahlungsarmes Design, weil alle wichtigen Taktquellen bereits integriert sind. So sind zum Beispiel Ethernet, USB Host/Funktion/OTG, CAN und TFT-Treiberfunktion sind direkt auf einem Chip zusammengefasst. Zusätzlich sind 50 MHz- und 125 KHz Oszillatoren enthalten. Der RX63N lässt sich in der Entwicklungsumgebung Eclipse programmieren. Die Debuggersoftware stellt der Hersteller kostenlos zur Verfügung.

Wir es ein solches Boardkonzept auch für andere Hersteller geben? „Wir planen, diese Referenz-Anwendungen für andere Boardkonzepte unserer Hersteller anzupassen“, so Haberzettl.

Warum der Entwickler auf einen 32-Bit Controller umsteigen sollte, liegt laut Haberzettl auf der Hand: „Von preissensitiven und energie-effizienten Lösungen bis zur komplizierten Automotive-Aufgabe: 32-Bit Controller bieten derzeit das beste Preis-/Leistungsverhältnis am Markt – das ist ja kein Geheimnis.“ Über einfache Migrationswege, z.B. von laufenden M16C-Projekten auf den RX, informieren die Glyn-Experten.  

Übrigens war Glyn nicht nur beim Boardkonzept sonder auch bei der Verpackung kreativ, als Gimmick kann man die funktionale Box des Boards auch als Brotzeitdose nutzen ganz nach dem Motto: „Stillt anfangs des Entwicklers Hunger und ist danach der tägliche Begleiter beim Frühstück.“