Weltweit sind 300 ARM-zertifzierte FAEs im Einsatz Future ist als erster Distributor akkreditierter ARM-Partner

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ARM oder nicht? Welcher Core passt am besten für die Applikation? Antworten auf diese Fragen liefert Future Electronics ab sofort in der Rolle als akkreditierter ARM-Corporate Partner. Diesen Status hat Future derzeit exklusiv.

»Damit unterstreichen wir einmal mehr unseren Anspruch als technisch orientierter Distributor«, erklärt Ralf Bühler, Vice President und Managing Director EMEA von Future. »ARM Cores sind inzwischen weit verbreitet. Die Auswahl des Cores wird daher für die Kunden immer schwieriger. Wir wollen deshalb den Kunden die Entscheidung erleichtern. Die Unterstützung durch einen ARM-Experten zu Beginn eines 32-Bit-Projekts kann Design-Teams bei der richtigen Entscheidung für eine Architektur helfen und dadurch die Wahl eines über- oder unterdimensionierte Cores vermeiden.«

Der Distributor setzt das »ARM Accredited Engineer«-(AAE-)Programm weltweit um und legt dabei seinen Fokus auf die »ARM Accredited MCU Engineer«-(AAME-)Zertifizierung. Der Status als akkreditierter Ingenieur gilt in der embedded Community als Beleg für  umfangreiche Kenntnisse der ARM-Architektur. »Bis Ende 2014 sollen weltweit etwa 300 Future-FAEs über diese Zertifizierung verfügen«, unterstreicht Bühler.

Um das Zertifikat zum akkreditierten MCU-Ingenieur zu erhalten, muss ein Entwickler umfangreiche Kenntnisse aus dem AAME-Lehrplan und Praxiswissen in der Implementierung ARM-basierter Designs nachweisen. Die erworbenen Kenntnisse werden in einer Prüfung durch das unabhängige Institut Prometric bestätigt. »Durch den weltweiten Beitritt in das AAE-Programm bauen wir unsere Expertise für ARM-basierte Produkte unserer Hersteller-Partner aus und können Hersteller von embedded Systemen im Hinblick auf die Systemarchitektur beraten und unterstützen«, so Bühler. Dazu werden derzeit 30 Future-Ingenieure zu qualifizierten AAME-Trainer ausgebildet – jeweils zehn in Nordamerika, EMEA und Asien. Diese AAME-Trainer sollen intern ihre Kollegen schulen, die Prüfung erfolgt dann wiederum bei einem unabhängigen Institut.

Darüber hinaus will Future künftig voraussichtlich ab 2015 nach den Worten von Bühler auch ARM-Trainings für Kunden anbieten. Einen Kundenbonus wird es dabei aber nicht geben, stellt Bühler klar: »Der Abschlusstest findet bei ARM statt. Die Zertifizierung ist personenbezogen und gilt nicht für ein ganzes Unternehmen.« Warum hat ARM gerade Future als Partner ausgewählt? Die Antwort liegt laut Bühler auf der Hand: »ARM hat großen Wert auf eine globale Umsetzung gelegt, und wir sind einer der wenigen wirklich globalen Distributoren, die noch dazu den entsprechenden technischen Background vorweisen können.« So bezeichnet Keith Clarke, Vice President Market Development von ARM, die neue Partnerschaft denn auch als Meilenstein für das ARM-Corporate Programm: »Future ist das erste Unternehmen, das die vollständige Akkreditierung erhält. Mit dem Engagement in diese Ausbildung übernimmt Future eine Führungsrolle in der Industrie.«