Education Offensive Distrelec Schuricht fördert studentische Forschungsprojekte

Gefördert von Distrelec Schuricht: Der autonome Roboter AMEE soll künftig nach einem GAU verletzte Personen finden und deren Position übermitteln.

Mit einer »Education Offensive« unterstützt Distrelec Schuricht bundesweit Hochschulprojekte und Abschlussarbeiten aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Physik. Ein aktuelles Förderprojekt ist der Roboter »AMEE« für den »Urban Search and Rescue-Einsatz«, den Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg entwickeln.

Der Distributor für elektronische Bauelemente, Automation und Messtechnik fördert den technischen Nachwuchs an Hochschulen und vergleichbaren Einrichtungen bereits seit Jahren. »Die Fördervoraussetzungen sind weit gefasst«, erklärt Christian Lelonek, Sales Director und Jurymitglied bei Distrelec. Kriterien sind unter anderem die Interdisziplinarität, die anwendungspraktischen Aspekte und der Innovationsgehalt der Projekte. Durch Dritte vollfinanzierte Projekte sind nicht förderfähig.

Ein solches Beispiel für ein gefördertes Projekt ist der autonome Roboter »AMEE« für den »Urban Search and Rescue-Einsatz«. Entwickelt wird der Roboter von Studierenden der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Er soll künftig nach Katastrophen wie Erdbeben oder schweren Fabrikunfällen verletzte Personen finden, deren Position melden und eine dreidimensionale Karte seiner Umgebung liefern. Fukushima wäre ein typisches Einsatzszenario. Zu den Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zählen unter anderem ein Laufsystem mit Kletterfähigkeit für unebenes Gelände und eine optische 3D-Positionsbestimmung ohne GPS. Distrelec Schuricht unterstützt das Projekt seit 2010 mit Spezialbauteilen, so beispielsweise mit teuren Winkelsensoren, die für die Erfassung der Beindrehung im Laufsystem erforderlich sind. »Der Materialaufwand ist für ein studentisch geführtes Projekt ausgesprochen hoch. Ohne die Unterstützung durch Partner aus der Industrie, wie Distrelec Schuricht, wäre es daher nicht realisierbar«, erklärt Jan Ruhnke, Student der Technischen Informatik an der HAW Hamburg und Mitglied des Roboterteams. Zurzeit arbeiten er und seine Kollegen am kompletten Aufbau von AMEE. »Ist das geschafft, werden wir wohl noch weitere zwei Jahre in die Erforschung des autonomen Verhaltens des Roboters im Gelände investieren müssen«, schätzt Ruhnke.

Wer sich um Förderung seines Projektes bewerben möchte, findet auf der Webseite von Distrelec Schuricht ein Antragsformular zum Download. Die zusätzliche Hochschul-Basisförderung mit Sonderkonditionen richtet sich ohne Projektbindung an alle FHs und Unis.