B2B-Seller-Plattform Conrad Marketplace soll europäisch werden

Holger Ruban, CEO bei Conrad Electronic
Holger Ruban, CEO von Conrad Electronic: „Unser langfristiges Ziel ist es, alle Bereiche abzudecken, die mit Technik zu tun haben.“

Der Conrad Multi-Seller Marketplace ist seit Kurzem live. Bis Ende 2017 soll das Angebot auch in Österreich und den Niederlanden verfügbar sein und der Roll-out 2018 europaweit vorangetrieben werden.

Aktuell ist der Marketplace in der Beta Version für Deutschland live, wie Markt&Technik berichtete. Derzeit sind Unternehmen wie BLACK BOX - ein Anbieter von Kommunikations-, Infrastruktur- und Produktlösungen, TORWEGGE - Förder-, Handhabungs- und Transporttechnik sowie Friedrich Delker - der Systemlieferant für Qualitäts- und Elektrowerkzeuge, Lager- und Betriebseinrichtungen, Werkzeugmaschinen, Arbeitsschutz und Produkte aus der Zerspanungs- und Präzisionstechnik in den Marketplace integriert.

Weitere Seller sind: MCT MultiChannelTrade, EVE, Bauer Distribution, Beckmann Elektronik, Befestigungszentrum Reidl und zum Beispiel Endrich Bauelemente. Bis Ende 2017 rechnet Conrad mit rund 100 ausgesuchten Vertriebspartnern, Ende 2018 soll das Produktsortiment zehn Millionen Artikel umfassen.

Dabei legt der Distributor strenge Qualitätskriterien an. Dazu zählen die Produktverfügbarkeit ebenso wie die Lieferkonditionen. Aber auch die Zahlungsoptionen sind ein entscheidendes Kriterium. So bieten alle Partner den Kauf auf Rechnung an und eine ISO-9001-Zertifizierung ist Voraussetzung für die Aufnahme im Conrad Marketplace.

 „Durch diese Anforderungen an unsere Vertriebspartner gewährleisten wir unter anderem die Rückverfolgbarkeit der Supply Chain sowie die Qualität der Lieferungen“, sagt Holger Ruban, CEO von Conrad. „Durch den Marktplatz haben wir die Möglichkeit, auch neue Kunden und Branchen anzusprechen, die nicht aus der Elektronik kommen“, sagt Ruban weiter. „Unser langfristiges Ziel ist es, alle Bereiche abzudecken, die mit Technik zu tun haben.“