Controllino & Co Conrad erweitert sein SPS-Angebot

Die Controllino-Steuerungen hat Conrad exklusiv im Vertrieb.
Die Controllino-Steuerungen hat Conrad exklusiv im Vertrieb.

Conrad hat nicht nur im Halbleitersegment seine Produktvielfalt massiv ausgebaut, auch in der Automatisierungstechnik hat der Katalogdistributor nachgelegt und bietet derzeit über 20.000 verschiedene Artikel, darunter auch die frei programmierbaren Steuerungen von Controllino.

Die Controllino-Steuerungen hat Conrad exklusiv im Vertrieb. Sie eignen sich für verschiedene Automatisierungsaufgaben, einschließlich Temperatur-Management sowie Beleuchtungs- und Mediensteuerung und runden Conrads Angebot an SPSen ab, darunter Steuerungen von Siemens, C-Control, Wago und Phoenix Contact.

Controllino ist eine Tochter von SG-Tronic und hat derzeit drei Modelle im Angebot: Mini, Maxi und Mega. Jedes Modell ist unterschiedlich komplex und für bestimmte Anwendungen ausgelegt. Alle Modelle, entwickelt und realisierbar über ARDUINOs Open-Source-Plattform, basieren auf ATmega-Prozessoren von Atmel mit einem Takt von 16 MHz. Zu den Hauptfunktionen zählen die direkte Prozessorverbindung mit 4000 V ESD-Schutz an allen Anschlüssen, Schnittstellen wie SPI, I2C, RS232 und RS485 sowie eine integrierte Echtzeituhr, die sich ein- und ausschalten lässt. Ein USB-Anschluss an der Vorderseite ermöglicht eine einfache Programmierung. Controllino Mini bietet verschiedene Ein- und Ausgänge (6 Relais-Ausgänge, 8 Analog-/Digital-Eingänge und 8 Digital-Ausgänge) im kompakten 94,5 x 59,4 x 36-mm-Gehäuse. Das Maxi-Modul bietet mehr Flexibilität (10 Relais-Ausgänge, 12 Analog-/Digital-Eingänge und 12 Digital-Ausgänge) sowie einen Ethernet-Anschluss und eine zweite RS232-Schnittstelle. 

Die höchste Spezifikation bietet das Mega-Modul, das Ströme bis 30 A handhaben kann und 16 Relais-Ausgänge, 24 Analog-/Digital-Eingänge, 12 High-Side-Switch-Digital-Ausgänge und 12 weitere Halbbrücken-Digital-Ausgänge hat. 

»Automatisierung und Werkzeuge waren immer schon Kerngeschäft von Conrad. Durch Trends wie Industrie 4.0 und IoT wird der Bedarf im Automatisierungssegment aber noch einmal steigen«, ist Stefan Fuchs überzeugt, General Manager von Conrad. Dementsprechend soll auch der Portfolio-Ausbau nach den Worten von Fuchs in diese Richtung noch weitergehen: So präsentierte Conrad unlängst neben C-Control-PRO-Produkten, die mit CC-Basic und nun auch mit einer neuen graphischen Software programmierbar sind, als Highlight das erste Produkt der C-Control-Open-Serie. Mit C-Control Open stellt Conrad eine Hardware bereit, die dem Open-Source-Software-Trend Rechnung trägt. Die C-Control Boards werden von Conrad produziert und vermarktet. Neben eigenen Produkten unterstützt Conrad auch Start-Ups beim Markteinstieg und große Unternehmen beim „Finetuning“ ihrer Produkte. »Mit unserem Angebot in der Automatisierungstechnik bieten wir Lösungen für den kleinen Geldbeutel bis hin zum vollprofessionellen System, sowohl für Evaluierungszwecke als auch für die Serie.«