2012 zwei weitere Labore für Hochvolt-Batterien TÜV SÜD baut weltweites Prüflabor-Netz für E-Mobilität weiter aus

Der TÜV SÜD forciert den Ausbau seines weltweiten Netzes an Prüfeinrichtungen für die Elektro-Mobilität und wird 2012 zwei weitere Labore zur Prüfung von Hochvolt-Batterien in Südkorea und China bauen. Zudem geplant ist ein weiteres Labor in Westeuropa.

Mit den bereits bestehenden Einrichtungen in Nordamerika, Kanada und Singapur sowie dem in Bau befindlichen Batterie-Labor in Garching verfügt TÜV SÜD über ein international flächendeckendes Netz an Batterie-Prüfeinrichtungen für E-Fahrzeuge, die weltweit mit einheitlichen Standards arbeiten: „Mit diesem Netz unterstreichen wir unser Ziel, unter den Prüfdienstleistern die führende Rolle bei allen Sicherheitsfragen zur Elektro-Mobilität einzunehmen“, sagt Horst Schneider, Vorstand von TÜV SÜD.

Wie Schneider betont, ist es für TÜV SÜD von hoher Bedeutung, dass die Prüfeinrichtungen so ausgestattet und die Prüfverfahren so durchgeführt werden, dass weltweit nach einheitlichen Standards getestet und zertifiziert wird und die Ergebnisse dadurch weltweit reproduzierbar sind: „Damit erfüllen wir nicht nur eine ganz zentrale Anforderung seitens der Industrie, wir können so auch maßgeblich zu einem weltweit hohen Standard bei der Batteriesicherheit beitragen.“

In allen Laboren werden neuartige Batterien von Elektro-Fahrzeugen auf chemische und elektrische Sicherheit geprüft, zudem werden die Hochvolt-Aggregate Crash-Tests und so genannten Abuse-Tests unterzogen, also Tests, bei denen ergründet wird, welche Risiken bei Fehlbedienung oder missbräuchlicher Nutzung drohen.