Nach Airbag-Desaster Takata unter Gläubigerschutz

Desaster mit Airbags: Takata ist in Gläubigerschutz
Desaster mit Airbags: Kann Takata der Pleite noch entkommen?

Der Airbag-Hersteller Takata begibt sich in Japan unter Gläubigerschutz.

Wie die Nikkei Asian Review berichtet, habe das Unternehmen Schulden in Höhe von 9 Mrd. Dollar angehäuft. Auch die US-Tochter TK Holdings in Michigan hätte sich in den USA unter den Schutz von Chapter 11 begeben. In Japan hofft Takata mit der Hilfe von Banken wie Mitsui Banking der endgültigen Pleite noch zu entgehen. Unter der Führung des US-Herstellers Key Safety Systems, der zur chinesischen Ningbo Joyson Electronic gehört, würde eine neue Firma die Aktivitäten weiter führen. Takatas Chairman und President, Shigehisa Takada, werde voraussichtlich zurücktreten.

Takata musste allein in den USA fstr 70 Mio. Airbags zurückrufen. Mindestens 16 Menschen seien aufgrund der fehlerhaften Airbags zu Tode gekommen. Seit drei Jahren macht Takata wegen der teuren Rückrufaktionen Verluste.