Fujitsu Semiconductor Europe Single-Chip-Lösung für hybride Instrument-Cluster

Single-Chip-LÖsung für Instrumenten-Cluster
Single-Chip-LÖsung für Instrumenten-Cluster

Mit dem neuen SoC mit 2 MByte Flash und 2 MByte VRAM erweitert Fujitsu seine auf dem Cortex-R4-basierende Produktreihe für Automobil-Instrumenten-Cluster, die von MCUs für herkömmliche Dashboards bis hin zu 3D-Grafik-SoCs zur Ansteuerung von virtuellen oder frei programmierbaren Clustern reicht.

Der MB9EF126 ‘Calypso’ ist das erste Produkt der Fujitsu FCR4-Familie, das auf dem Cortex-R4-Core von ARM basiert. Er arbeitet mit einer Taktrate von bis zu 160 MHz und kommt auf eine Prozessorleistung von über 200 DMIPS.

‘Calypso’ stellt eine kostengünstige Single-Chip-Lösung für hybride Instrument-Cluster im Automotive-Bereich dar. Der Baustein kann bis zu sechs herkömmliche Anzeigeinstrumente sowie dank der integrierten 2D-Grafik-Engine ‘IRIS’ auch ein Farb-Display in derselben Cluster-Einheit unterstützen. Mit seinen 2 MByte Flash, 64 kByte EEFlash (E2PROM Emulation Flash) und 208 kByte RAM – alle durch ECC geschützt – sowie 2 MByte Embedded-Grafik-RAM erfüllt er die Anforderungen der nächsten Cluster-Generation.

Der Baustein ist wie die anderen Bausteine der FCR4-Familie auch mit Sicherheits- und Energiespar-Funktionen ausgestattet. Außerdem verfügt er über Kommunikationsschnittstellen für LIN, CAN, HS-SPI, I2S und Ethernet-Protokolle. Darüber hinaus sind diverse Timer, einschließlich Echtzeituhr, ein Sound-Generator sowie PWM- und ADC-Kanäle integriert. Autosar wird unterstützt über die MPU, eine Timing Protection Unit (TPU) und die Peripheral Protection Unit (PPU).

Die in ‘Calypso’ implementierte 2D-Grafik-Engine ‘IRIS’ zeichnet sich durch einen geringen Speicherplatzbedarf aus und umfasst einen Display-Ausgang mit TCON für 4 Display-Layer und für Pixel-Takte bis 40 MHz, einen Befehls-Sequenzer für den Parallelbetrieb von CPU und IRIS, eine Signatur-Einheit zur Unterstützung von Sicherheitsaspekten und den 2D-Grafik-Core selbst.

Erste Muster des MB9EF126, der im Fujitsu MCU Competence Center in Langen entwickelt wurde, werden im 3. Quartal 2011 verfügbar sein.

Zusätzlich zu den Bausteinen wird Fujitsu spezielle Boards, Software-Beispiele und das Autosar MCAL anbieten. Für IRIS ist ein API verfügbar, das auch Funktionen wie “Linien zeichnen“ und „Rechteck füllen“ unterstützt. Wie alle anderen Bausteine der Cluster-Produktreihe auch wird ‘Calypso’ von CGI Studio unterstützt, die einheitliche Software-Entwicklungs-Plattform für 2D- und 3D-Grafik-Interfaces von Fujitsu Semiconductor.