Gemalto Sicherheit für das Internet-Auto von Banma

Der Markt für Internet-Autos wächst in China kräftig. Gemalto sorgt im ersten dieser Autos für die sichere Kommunikation.

Banma setzt das Machine-Identification-Module MIM von Gemalto im Roewe RX5 ein. Im ersten Internet-Auto Chinas sichert das MIM die M2M-Mobilfunkverbindungen ab. Damit verfügt der RX5 von Banma – ein Joint-Venture-Unternehmen der Alibaba Group und der SAIC Motor Corporation Limited (SAIC Motor) – über hochentwickelte Telematik-Dienste: Dazu zählen: ein virtueller Bluetooth-Autoschlüssel, eine Fahrzeugortung, Sprachsteuerung für die Funktionen im Fahrzeug sowie Verkehrshinweise in Echtzeit. Das MIM erfüllt die GSMA-Standards und übernimmt die Remote-Provisionierung aller Betreiberprofile.

»Vernetzte Autos markieren den Beginn der digitalen Transformation in der Automobilindustrie und bereiten den Weg für autonome Fahrzeuge in der nahen Zukunft«, erklärt Suzanne Tong-Li, President, Greater China & Korea von Gemalto.

Der chinesische Automarkt ist der derzeit größte und am schnellsten wachsende der Welt. Im Jahr 2015 wurden 21,1 Millionen PKW von in- und ausländischen Herstellern verkauft, was einer Steigerung um 7,3 Prozent gegenüber 2014 entspricht. 2016 soll der lokale Markt für vernetzte Fahrzeuge einen Umsatz von 7,7 Millionen US-Dollar erreichen. Mit einer  geschätzten jährlichen Wachstumsrate von 45 Prozent käme der Markt bis 2020 auf 33,9 Millionen Dollar.  Im selben Zeitraum prognostizieren die Analysten, dass sich der Marktanteil der vernetzten Fahrzeuge in China von 4,8 Prozent auf 18,1 Prozent verdreifachen wird.

»Der Roewe RX5, der auf dem Betriebssystem YunOS von Alibaba aufbaut, ist das erste in Großserie gefertigte Internet-Auto in China. Dieses Auto stellt einen Durchbruch dar: Jahre an Forschung und technologischen Innovationen sind eingeflossen«, sagt Alex Shi, CEO von Banma. »Es erfordert die sicherste und zuverlässigste derzeit erhältliche End-to-End-Konnektivität.«