AFT wird Schaeffler Engineering Schaeffler Engineering will global wachsen

Die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Schaeffler AG, wird zum 1. März 2013 in die Schaeffler Engineering GmbH umfirmieren.

Die Umbenennung des Entwicklungsdienstleisters soll die Unternehmensstrategie wiederspiegeln, sich als mittelständische Unternehmen weltweit als Engineering-Dienstleister und Systemspezialist für Mechatronik zu positionieren. "Ein Engineering-Dienstleister muss dort sein, wo entwickelt wird, vor allem in Zukunft. Deshalb verfolgen wir unter dem neuen Namen einen globalen Wachstumskurs und werden unsere Systemkompetenz im Bereich Mechatronik verstärkt in den neuen Märkten anbieten", erläutert

Auch mit neuem Namen wird der Entwicklungsdienstleister weiterhin unabhängig am Markt auftreten und neben Konzernprojekten verstärkt extern tätig sein. Für den Eintritt in die neuen Märkte kann das Unternehmen, ebenso wie bei der langfristig geplanten Ausweitung der Aktivitäten auf weitere Industriebranchen, dabei mit der Unterstützung durch den Mutterkonzern rechnen.

Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, erklärt. "Ich bin sehr froh, dass wir Schaeffler Engineering stärker in die Unternehmensstrategie der Schaeffler AG einbinden. So verfügen wir über umfangreichere Entwicklungs- und Dienstleistungskapazitäten und bieten unseren Kunden mehr maßgeschneiderte Unterstützung von der Systemintegration im Antriebsstrang und im Fahrzeug bis zur Serienproduktion an. Mit einem eigenen Engineering-Dienstleister stärken wir langfristig unsere Position als anerkannter Entwicklungspartner mit Systemwissen für den kompletten Antriebsstrang und für komplexe Industrieanwendungen."

1979 wurde die AFT Atlas Fahrzeugtechnik GmbH in Werdohl gegründet und bietet mechatronische Systementwicklungen, Entwicklung klassischer sowie alternativer Getriebe- und Antriebssysteme, Fahrzeugintegration, mobile Messtechnik sowie Analyse und Optimierung der Fahrzeugakustik an. Die Kernkompetenzen reichen von Rapid Control Prototyping, kundenspezifischer Hard- und Softwareentwicklung und Serienapplikation, Berechnung, Konstruktion und Entwicklung für Prototypen- und Serienanwendungen, über Messtechnikintegration, Akustik- und Schwingungsanalyse bis zur Kleinserienlieferung mit Serienbetreuung. 1986 wurde AFT durch die LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH übernommen. Drei Jahre später beteiligte sich die damalige TEMIC Microelectronic, später Continental TEMIC, zu 50 Prozent. 2004 wurde das Unternehmen vollständig in die Schaeffler Gruppe integriert.