Gemeinsame Entwicklung mit Continental NXP liefert fünfhundertmillionstes ABS-Sensormodul aus

NXP Semiconductors hat bis heute mehr als eine halbe Mrd. ABS-Drehzahlsensor-Module ausgeliefert. Diese hatte NXP gemeinsam mit der Chassis & Safety Division von Continental entwickelt und sie werden mittlerweile von den meisten Automobilherstellern eingesetzt – in Fahrzeugen der Oberklasse ebenso wie in Standardmodellen.

Der Anteil der Fahrzeuge mit Antiblockiersystem (ABS) und elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) hat in den zurückliegenden Jahrzehnten stark zugenommen, speziell in Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien. Nach Angaben von Strategy Analytics erreichte die Nachfrage nach diesen Systemen 2009 einen Stand von 45,7 Mio. Einheiten. Da pro System bis zu vier Raddrehzahl-Sensoren benötigt werden, erwartet man bis 2017 einen Anstieg der Nachfrage auf 91,9 Mio. Einheiten. In den westlichen Märkten gehört ABS bei Neufahrzeugen inzwischen zur Standardausstattung. In den USA müssen bis September 2011 alle Autos mit ESP ausgestattet sein, SUVs, Pickups und Minivans ab Modelljahr 2012. In Europa ist ESP bis 2011 für alle neuen Fahrzeugmodelle und bis Ende 2014 für alle Neufahrzeuge vorgeschrieben.

NXP und Continental sind laut eigenen Angaben die führenden Anbieter von Drehzahlsensoren mit magnetoresistiver Technologie (MR). In intensiver Kooperation haben beide Unternehmen die Markteinführung von MR-basierten Automotive-Produkten vorangetrieben. Die MR-Rotationssensoren von NXP sind in der Lage, Raddrehzahlen präzise und zuverlässig zu erfassen und zu messen. Im Vergleich zu anderen Technologien sind MR-Sensoren genauer und robuster und daher besonders für den Einsatz in Automotive-Anwendungen geeignet. Sie sind rauscharm und weisen weniger Drift-Effekte infolge von Alterung und Temperatureinflüssen auf. Wegen ihrer hohen Präzision können die ABS/ESP-Sensormodule von NXP sogar für die Überwachung des Reifendrucks genutzt werden.