Serienstart im Mercedes-Benz Werk Wörth Neuer Actros „made in Wörth“

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender bei Daimler, hat den ersten neuen Mercedes-Benz Actros im größten Lkw-Montagewerk der Welt vom Band gefahren. Der neue Actros wurde von Grund auf neu entwickelt. Er erfüllt schon heute die Euro VI-Abgaswerte. Im Vergleich zum früheren Modell ist der Verbrauch in Euro V Ausführung um 6 bis 7 Prozent, in Euro VI Ausführung um 3 bis 4 Prozent reduziert. In ihm stecken mehr als 10 Jahre Arbeit, über 20 Mio. Testkilometer und mehr als 2 Mrd. Euro Investitionen in Entwicklung und Fertigungstechnik.

„Mit Daimler Trucks wollen wir deutlich schneller wachsen als der Markt und übernächstes Jahr bereits mehr als 500.000 Lkw verkaufen“, betont Zetsche. Im Werk Wörth wird jeder Lkw genau auf Kundenwunsch gebaut. Daraus resultiert eine sehr große Varianz – statistisch gleichen sich keine zwei Fahrzeuge einer Jahresproduktion. Die Besonderheit der Produktion in Wörth ist die Fertigung aller drei Mercedes-Benz Modellreihen Actros, Axor und Atego auf einem Band. Hinzu kommt der neue Actros, der in die bestehende Serienproduktion integriert und mit den anderen aktuellen Baureihen auf denselben Montagebändern montiert wird.

Für die Entwicklung des neuen Lkw sowie in das Werk Wörth und dessen Anlagen sind über 2 Mrd. Euro investiert worden, gebaut wurde ein Automatisiertes Kleinteilelager (AKL), die Basis für ein neues Logistikkonzept, und das Entwicklungs- und Versuchszentrum (EVZ), ein Testgelände für neue Lkw-Generationen, das die Bereiche Entwicklung und Produktion noch enger verzahnt. Die Mitarbeiter wurden durch umfangreiche Schulungen in die Systemwelt des neuen Actros eingeführt.

Das Mercedes-Benz Werk Wörth beschäftigt heute rund 12.000 Mitarbeiter. Bereits im Jahre 1996 rollte der erste Mercedes-Benz Actros vom Band und ist heute die meist verkaufte Baureihe neben dem Mercedes-Benz Atego und Mercedes-Benz Axor. Bis heute haben über 700.000 Actros Lkw das Werk verlassen und nehmen zwei Drittel der Jahresproduktion im Werk Wörth ein.