dSPACE MicroAutoBox II: FPGA flexibilisiert Funktionsentwicklung

Das Prototyping-System dSPACE MicroAutoBox II ist durch die neue, modellbasierte Programmierbarkeit des integrierten Spartan-6-FPGAs und neue I/O-Erweiterungsmodule jetzt flexibel für spezialisierte Rapid-Control-Prototyping-Aufgaben nutzbar.

Eingesetzt werden kann die Technologie z.B. für die latenzarme Analyse großer Datenmengen unabhängig vom MicroAutoBox-Prozessor, etwa bei der Entwicklung innovativer Verbrennungsmotoren. Rechenintensive Signalverarbeitungsalgorithmen und schnelle Regelkreise können ressourcenschonend auf das FPGA ausgelagert werden. Da das FPGA viele parallele Steuer- und Messkanäle synchron ansteuern kann, sind auch Regelungen von E-Motoren und Umrichtern ein typisches Einsatzfeld.

Die zusätzliche Flexibilität wurde von dSPACE durch die Kombination mehrerer Maßnahmen erreicht: ab sofort kann das integrierte FPGA der MicroAutoBox II (MicroAutoBox II 1401/1511/1512) mit VHDL oder modellbasiert über MATLAB/Simulink in Kombination mit Xilinx- und dSPACE-Tools programmiert werden; außerdem sind zwei neue I/O-Erweiterungsmodule mit umfangreichen Funktionalitäten erhältlich, die alternativ auf das interne FPGA-Board der MicroAutoBox II gesteckt und dadurch vollständig in die Box integriert werden können.

Eines der neuen I/O-Erweiterungsmodule ist das DS1552 Multi-I/O Modul, das leistungsfähige analoge und digitale I/O-Schnittstellen besitzt und die Anbindung von Sensoren und Aktoren an das FPGA der MicroAutoBox II ermöglicht.

Speziell für elektrische Antriebe bietet dSPACE seine AC Motor Control (ACMC) Solution jetzt auch für die MicroAutoBox II an. Die Lösung besteht aus einem Komplettpaket mit Hardware- und Software-Komponenten (I/O-Modul, RTI-Blockset, Simulink-Demomodelle) und unterstützt das Funktions-Prototyping für elektrische Antriebe, z.B. für Elektro- und Hybridfahrzeuge.