Toyota und Mazda Japans Autohersteller kooperieren

Der Plug-in-Hybrid Prius von Toyota
Der Plug-in-Hybrid Prius von Toyota

Toyota und Mazda wollen sich zusammen schießen, um die gemeinsame Entwicklung von Elektrofahrzeugen und autonom fahrender Autos voran zu treiben.

Dazu wird sich Toyota Motor an Mazda Motor laut der Japan Times mit 5 Prozent beteiligen. Umgekehrt wolle Mazda in Toyota investieren. Toyota plane ab 2020 ein vollständiges Programm an Elektroautos anbieten können, Mazda will die ersten Elektroautos ab 2019 in den USA auf den Markt zu bringen. Es sei wahrscheinlich, dass beide Unternehmen in den USA bereits ein Joint-Venture beschlossen hätten, das eine Kapazität von 300.000 SUVs haben soll.

Toyota war in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf den dritten Platz unter den weltweit größten Autoherstellern zurückgefallen. Auf dem zweiten Platz liegt jetzt Volkswagen, den ersten Platz hat sich Renault-Nissan erobert, nachdem Mitsubishi Motors hinzugekommen war.

Der Wettbewerb unter den Autoherstellern verschärft sich. Der Branche bisher fremde Unternehmen wie Google entwickeln Techniken für autonomes Fahren und für Elektroautos, neue Firmen wie Tesla entstehen und ernst zu nehmende chinesische Wettbewerber drängen in den Markt. Toyota bemüht sich, über Allianzen mit weiteren japanischen Herstellern in diesem Spiel mitzumischen. Seit 2016 ist Daihatsu Motor eine hundertprozentige Tochter. Außerdem hat Toyota in Subaru und Isuzu Motors investiert und befindet sich derzeit in Verhandlungen um eine Kooperation mit Suzuki Motors.