EU-Forschungsprojekt: Auto-Stack Core Fahrzeugtaugliche Brennstoffzellen entwickeln

Im Mai letzten Jahres wurde das EU-Forschungsprogramm »Auto-Stack Core« gestartet. Auf der Hannover Messe will das ZSW (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg) (ZSW), der das Projekt koordiniert, über die erzielten Fortschritte informieren.

An dem Projekt, das noch bis Mitte 2016 läuft, sind europäische Automobilhersteller, Systemintegratoren und Komponentenhersteller sowie Forschungsinstitute (Liste siehe unten) beteiligt. Die Forschungspartner entwickeln gemeinsam eine neue Generation fahrzeugtauglicher Brennstoffzellen mit optimierten Komponenten und legen die Grundlagen für eine Serienfertigung. Darüber hinaus soll auch ein umfassendes Testprogramm sowie eine kontinuierliche Kostenanalyse erstellt werden. Ziel ist zudem, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa aufzubauen. Das Gesamtprojektbudget beträgt 14,7 Mio. Euro, die EU fördert es mit 7,7 Mio. Euro.

Mit diesem Forschungsprojekt will man der asiatischen Konkurrenz Paroli bieten. So sollen beispielsweise in Japan ab 2015 Brennstoffzellenautos in großer Stückzahl auf den Markt kommen. Korea wiederum hat mit der Produktion von Brennstoffzellen-Fahrzeugen bereits begonnen.

Partnerunternehmen:

  • Volkswagen
  • Paul Scherrer Institut
  • Volvo Technology
  • CEA (Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives)
  • SolviCore
  • JRC – Joint Research Centre – Europäische Kommission
  • PowerCell Sweden
  • Belenos Clean Power Holding
  • BMW
  • Freudenberg
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
  • Reinz-Dichtungs GmbH
  • Symbio FCell