Torex Semiconductor Europäischer Automotive-Markt im Visier

Gareth Henson, Torex Semiconductor: »Das Produktspektrum für den europäischen Automotive-Markt ist noch klein, aber es stellt einen sehr guten Ausgangspunkt dar und wir investieren viel Geld, um hier zügig weitere Produkte auf den Markt zu bringen.«
Gareth Henson, Torex Semiconductor: »Das Produktspektrum für den europäischen Automotive-Markt ist noch klein, aber es stellt einen sehr guten Ausgangspunkt dar und wir investieren viel Geld, um hier zügig weitere Produkte auf den Markt zu bringen.«

Die meisten verbinden mit dem japanischen Hersteller Torex Semiconductor ultrakleine DC/DC-Wandler für Consumer-Produkte. Doch laut Gareth Henson, Managing Director von Torex Semiconductor Europe, erzielt das Unternehmen mittlerweile 13 Prozent seines Umsatzes im Automotive-Markt. Tendenz steigend.

Bislang sind vorwiegend japanischen Unternehmen wie Denso und Mitsubishi auf der Kundenliste von Torex Semiconductor zu finden. Das soll sich aber ändern, denn Torex hat auf der electronica auch AEC-Q100-Grade-2-zertifizierte Produkte wie Abwärts-DC/DC-Wandler, LDOs, Leistungsschalter und Spannungsdetektoren für den europäischen Automotive-Markt vorgestellt. Henson: »Wir adressieren im Automotive-Markt Low-Power-Anwendungen.« Punkten will Torex durch folgende Vorteile: Kleine Baugröße, schnelles Einschwingverhalten, weniger Ruhestro und stabiles Schaltfrequenzen. »In diesen Punkten können wir konkurrierende Produkte übertrumpfen«, so Henson weiter. Als Beispiel verweist er auf den XD9260/61, ein Abwärts-DC/DC-Wandler, der auf der so genannten Hi-SAT COT-Architektur basiert. Dank COT-Ansatz (COT: Constant On Time) ist eine schnelle Ausregelung von Lasttransienten möglich, mit Hi-SAT wiederum wird die Änderung der Schaltfrequenz minimiert. Der Baustein zeichnet sich durch einen Ruhestrom von 15 µA aus, liefert einen Ausgangsstrom von 1,5 A bei Ausgangsspannungen von 0,8 bis 3,6 V. Henson abschließend: »Im nächsten Schritt werden wir einen Step-Down-DC/DC-Wandler mit integrierter Spule auf den Markt bringen. Das bringt nicht nur Vorteile hinsichtlich des Leiterplattenbedarfs und eine Vereinfachung des Platinenlayouts, sondern auch die Störstrahlung wird verbessert.« (st) n