Toyota Car-Sharing-Projekt 70 Elektroautos für Grenoble

Toyota Car-Sharing-Projekt kommt nach Grenoble
Toyota Car-Sharing-Projekt kommt nach Grenoble

Im Oktober 2014 startet in Grenoble ein auf drei Jahre angelegtes Car-Sharing-Projekt mit 70 Toyota Elektrofahrzeugen des Typs i-Road und COMS. Dazu werden rund 30 Ladestationen in der Stadt errichtet, die von Sodetrel entwickelt wurden, einer Tochter des französischen Energieunternehmens EDF. Neben Toyota und EDF gehören auch die Stadt Grenoble und der örtliche Car-Sharing-Betreiber Citélib zu den Kooperationspartnern.

Das neue Car-Sharing-Angebot ergänzt den aktuell in Grenoble bestehenden Service von Citélib und ist mit der IT-Infrastruktur des öffentlichen Verkehrssystems verbunden. Nutzer können ihr Elektroauto an einem Ort übernehmen und an einem anderen wieder abstellen. Ziel des Projekts ist es, die durch das Car-Sharing-Angebot sichergestellte individuelle Mobilität mit öffentlichen Verkehrsangeboten wie Straßenbahnen, Zügen und Bussen zu verbinden. Dabei stehen die extrem kompakten Toyota Elektroautos dank ihres geringen Parkplatzbedarfs für eine neue Form persönlicher Mobilität.

Die grundlegende Idee ist, dass Pendler die Möglichkeit haben, die ersten oder letzten Kilometer ihrer Reise mit dem Auto zurückzulegen. Damit sparen sie Zeit und sind flexibler, während sie durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zugleich zur Minderung von Staus und zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten beitragen. Während der Zug- oder Busfahrt kann der Nutzer mit seiner Smartphone-App nachschauen, ob am Zielort ein Toyota zur Verfügung steht. Mit wenigen Klicks kann er das Fahrzeug reservieren und die Nutzungsgebühr bezahlen; mit Hilfe des Smartphone lässt sich das Auto dann auch freischalten. Mit einer weiteren App kann der Nutzer schon vor Beginn der Fahrt die aktuelle Verkehrssituation überprüfen und sich für die beste Route und das am besten geeignete Verkehrsmittel entscheiden.

Toyota setzt in dem Projekt 70 ultrakompakte Elektrofahrzeuge ein: den einsitzigen COMS mit vier Rädern und den i-Road mit drei Rädern und zwei Sitzen, der das Handling eines Motorrads oder Rollers mit dem Komfort und der Stabilität eines Autos verbindet und extrem wenig Parkraum beansprucht. Toyota hat zudem ein Datenmanagement-System für die Reservierung der Fahrzeuge entwickelt, das sich in das in Grenoble bestehende IT-System einbinden lässt und eine Routen- und Verkehrsmittelplanung per Smartphone ermöglicht. Dieses „Citélib by Ha:mo“ ist das zweite „Ha:mo“-Projekt von Toyota und das erste außerhalb Japans.