Bildverarbeitungs-Messe Vision erstmals im Zweijahres-Turnus Viel Neues auf der Vision 2014

Florian Niethammer, Landesmesse Stuttgart: »Wir werden das Top-Ergebnis von 2012 übertreffen und sind überzeugt, dass wir die selbstgesetzte Zielmarke von 400 Ausstellern erreichen können.«
Florian Niethammer, Landesmesse Stuttgart: »Wir werden das Top-Ergebnis von 2012 übertreffen und sind überzeugt, dass wir die selbstgesetzte Zielmarke von 400 Ausstellern erreichen können.«

Die Vision, jetzt offiziell als »Weltleitmesse für Bildverarbeitung« bezeichnet, wird in diesem Jahr so groß wie nie und dürfte ihren Ausstellerrekord von 2012 brechen. Das Rahmenprogramm greift diesmal viele neue Themen mit eigenen Veranstaltungen auf.

»Wir werden das Top-Ergebnis von 2012 übertreffen und sind überzeugt, dass wir die selbstgesetzte Zielmarke von 400 Ausstellern erreichen können«, erläutert Florian Niethammer, Projektleiter Vision 2014 bei der Veranstaltergesellschaft Landesmesse Stuttgart. Momentan (Stand: 2. Juli 2014) haben 360 Aussteller ihren Stand fest gebucht; im Jahr 2012 waren es letztlich 372. Für sie stehen die Halle 1, die größte der Messe Stuttgart mit über 21.000 Bruttoquadratmetern Ausstellungsfläche, und das Foyer zur Verfügung. Wachsen wird nach dem derzeitigen Stand auch der Auslandsanteil: 54 Prozent der Aussteller werden aus dem Ausland anreisen; vor zwei Jahren war dies bei 49 Prozent der Fall. Unter den ausländischen Ausstellern sind die USA, Frankreich, die Schweiz, Japan, Großbritannien, Belgien, Italien, China, die Niederlande und Kanada am stärksten vertreten.

Hinter der Entscheidung, die Messe Vision nur noch zweijährlich statt jährlich zu veranstalten, steht die Messe Stuttgart nach wie vor uneingeschränkt: »Auf der Vision stellen sehr unterschiedliche Unternehmen aus, so dass die Meinungen zum Zweijahresrhythmus vielfältig sind«, betont Florian Niethammer. »Wir sind uns aber sicher, dass die Entscheidung richtig war, zumal der Zweijahresrhythmus eher den Innovationszyklen der Unternehmen entspricht.«

Das Rahmenprogramm der Vision 2014 umfasst die neuen Themenschwerpunkte »Traffic Vision« und »Vision 4 Automation«. »Was Bildverarbeitung in ihrer ganzen Breite für die Automatisierung zu bieten hat, rückt auf der diesjährigen Vision durch unterschiedliche Events in den Fokus«, verdeutlicht Florian Niethammer. »Vor allem Bildverarbeitungs-Einsteiger sollen dabei angesprochen werden«, etwa durch eine Vortragsreihe innerhalb der »Industrial Vision Days«, durch das Angebot der Vision Academy und durch eine entsprechende Kennzeichnung der Aussteller, die auf dem Gebiet tätig sind, mit dem Logo der »self-guided«-Tour. In ähnlicher Weise wird es zum Schwerpunkt »Traffic Vision« eine Vortragsreihe geben, die die Innovationen und Anwendungen von Bildverarbeitungs-Systemen in Verkehrsüberwachung, -leitung und -sicherheit sowie Transport verdeutlicht. Auch hier erleichtert eine Kennzeichnung aller teilnehmenden Ausstellerstände die Orientierung. Geplant ist ferner eine Podiumsdiskussion im Rahmen der »Industrial Vision Days«.

Ebenfalls zum ersten Mal mit dabei ist der Sonderstand »IPC 4 Vision«. »Mit 11 namhaften Ausstellern von Industrie-PCs ist der Stand vom Start weg ein großer Erfolg«, hebt Florian Niethammer hervor.