Sechsachsige Kraft-Momenten-Sensoren Ungarisches Unternehmen verleiht Roboterarmen Tastsinn

Ein sechsachsiger Kraft-Momenten-Sensor von OptoForce – montiert an einem kollaborativen Roboterarm von Universal Robots.
Ein sechsachsiger Kraft-Momenten-Sensor von OptoForce – montiert an einem kollaborativen Roboterarm von Universal Robots.

OptoForce, in Budapest ansässiger Hard- und Software-Spezialist für Tastsinn in der industriellen Automatisierung, stattet die kollaborativen Roboterarme bedeutender Hersteller mit sechsachsigen Kraft-Momenten-Sensoren aus. Jetzt präsentiert das Unternehmen die neueste Produktgeneration.

Die haptischen Sensoren HEX-E und HEX-H von OptoForce sind ab sofort außer Universal Robots und Kuka auch mit Roboterarmen von ABB kompatibel. Ihr Überlastschutz wurde optimiert – sie sorgen nun für exakte Messungen bis zu einer 500- statt bislang 200-prozentigen Überlastung. Zudem wurde die Kalibrierung weiterentwickelt: Bei komplexer Beanspruchung, also bei Belastung von mehr als einer Achse gleichzeitig, sind jetzt präzisere Kraftmessungen als bisher möglich. Die Montage am Roboterarm gestaltet sich dank neuer Adapterplatten einfacher. Darüber hinaus bieten die Sensoren ab sofort anstatt des bisher verwendeten Ethernet-Konverters die „Compute Box“, eine Schnittstelle, die die Rechenleistung steigert. Auf der Motek vom 8. bis 11. Oktober in Stuttgart wird das ungarische Unternehmen in Halle 7 auf dem Stand 7008 die neue Produktgeneration dem deutschen Markt vorstellen.

»Mit unseren Sensoren wollen wir neue Perspektiven in der Automatisierung schaffen, indem wir Industrierobotern einen Tastsinn verleihen und sie so näher an die Fähigkeiten einer menschlichen Hand bringen«, sagt Ákos Dömötör, CEO von OptoForce. »Die neue Produktgeneration ist dabei der logische nächste Schritt. Die Inbetriebnahme unserer Sensoren geht nun noch einfacher und schneller vonstatten. Gleichzeitig haben wir ihre Leistungsfähigkeit auf ein höheres Niveau gehoben und ermöglichen so noch intelligentere und anpassungsfähigere Robotersysteme. Eine kürzere Amortisationszeit und eine effizientere Prozessgestaltung in der Fertigung sind das Ergebnis.«