Lenze SE Umsatzrekord und neue Mittelklasse-Frequenzumrichter

Lenze-Innovationsvorstand Frank Maier mit zwei Frequenzumrichtern der Baureihe »i500«: »Varianten-Management vor Ort spart Lagerkosten.«
Lenze-Innovationsvorstand Frank Maier mit zwei Frequenzumrichtern der Baureihe »i500«: »Varianten-Management vor Ort spart Lagerkosten.«

Die Lenze SE hat ihren mittlerweile auf Industrie 4.0 gemünzten Produktbaukasten um eine Mittelklasse-Frequenzumrichter-Baureihe ergänzt. Die Geräte sind kleiner, modularer, energieeffizienter sowie leichter zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen als ihre Vorgängermodelle.

Industrie 4.0 bedeutet unter anderem Fertigung individualisierter Produkte in Losgröße Eins. Für einen Antriebs- und Automatisierungstechnik-Hersteller wie Lenze liegt es deshalb nahe, seine Produkte aus einem konfigurierbaren, klar strukturierten Hard- und Software-Baukasten zusammenzustellen, der eine hohe Variantenvielfalt bei geringen Losgrößen ermöglicht und den Aufwand dafür minimiert. Einen solchen Produktbaukasten baut Lenze als Spezialist für Motion Centric Automation seit ein paar Jahren nicht nur für seine Antriebstechnik, sondern für sein gesamtes Automatisierungs-Portfolio auf.

Der Baukasten unterscheidet die drei Leistungsklassen »Base-Line«, »State-Line« und »High-Line«, die sich allerdings nicht an abstrakten Kenndaten, sondern am konkreten technischen Anspruch typischer Anwendungen orientieren. So sind die Antriebslösungen der »Base-Line« mit den Seriennummern 100 bis 300 für die zeit- und ereignisgesteuerte Bewegung ausgelegt, die der »State-Line« mit den Seriennummern 400 bis 600 für die geschwindigkeits- und drehmomentgesteuerte Bewegung und die der »High-Line« mit den Seriennummern 700 bis 900 für Positionierung sowie synchronisierte Einzel- und Multiachs-Bewegung.

In der Frequenzumrichter-Mittelklasse, der »State-Line«, klaffte bisher eine Lücke: »Die von der Leistungsfähigkeit her vergleichbaren Geräte der Serie ‚Inverter Drives 8400‘ passen nicht so recht in die Logik des konfigurierbaren Produktbaukastens«, erläuterte Frank Maier, Innovationsvorstand von Lenze. Sie bleiben aber im Produktangebot des Unternehmens: »Abgekündigt werden jetzt deren Vorgänger, also die Serie ‚8200 Vector‘, wobei Abkündigung bei uns ein längerer, schrittweiser Prozess ist.«