Wettbewerbsbehörden geben grünes Licht Übernahme von B&R durch ABB ist rechtswirksam

Hans Wimmer, B&R: »Alle Ansprechpartner bleiben für unsere Kunden dieselben.«
Hans Wimmer, B&R: »Wir werden kräftig in den Ausbau von Forschung und Entwicklung sowie in zusätzliche Produktionskapazitäten investieren.«

B&R fungiert jetzt als globales Zentrum von ABB für Maschinen- und Fabrikautomatisierung: Der Verkauf von B&R an ABB ist durch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden am 6. Juli 2017 rechtlich wirksam.

Innerhalb des ABB-Konzerns wird B&R künftig als eigenständige Geschäftseinheit innerhalb der Division Industrieautomation geführt. Peter Terwiesch, Leiter der Division, und B&R-Geschäftsführer Hans Wimmer haben umfangreiche Investitionen für die weitere Stärkung von Forschung und Entwicklung und den Ausbau von Produktionskapazitäten angekündigt.

Der Hauptfokus von B&R soll wie bisher auf dem OEM-Maschinenbau liegen. Zusätzlich will B&R die Produktpalette für die Fabrikautomatisierung erweitern und auf Basis der globalen Präsenz und des ergänzenden Portfolios von ABB die Vorteile des Zusammenschlusses für Kunden nutzbar machen. »Alle Ansprechpartner bleiben für unsere Kunden dabei dieselben«, betont Wimmer. B&R wird zudem die Kompetenzen im Bereich Industrial IoT ausbauen und ABBs Portfolio digitaler Lösungen erweitern.

Um, wie es hieß, für die wachsende Nachfrage nach B&R-Lösungen gerüstet zu sein, investiert ABB am B&R-Hauptsitz in Eggelsberg (Oberösterreich) in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie in die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Eggelsberg und im wenige Kilometer entfernten Gilgenberg. Zudem entstehen im Salzburger Entwicklungsbüro von B&R 50 zusätzliche Arbeitsplätze für die Entwicklung von Antriebs-, Steuerungs- und Kommunikationstechniken für das Industrial IoT.