Störmelder von Insys icom mit Sandbox Steuerungen per Mobilfunk überwachen

Ab Januar 2016 erhältlich ist der Störmelder »IMON-U300« von Insys icom.
Ab Januar 2016 erhältlich ist der Störmelder »IMON-U300« von Insys icom.

Mit dem Störmelder »IMON-U300« von Insys icom lassen sich Steuerungen, Modbus-TCP/RTU-Geräte und I/Os überwachen – und zwar via UMTS- und HSPA-Mobilfunk. Ein paar Fernwirkfunktionen sind auch vorhanden, und kundenspezifische Features sind per Sandbox integrierbar.

Lizenzen für Modbus TCP/RTU und »Logo!«-Kleinsteuerungen von Siemens sind inklusive, eine Lizenz zur Überwachung von S7-Steuerungen ist bei Bedarf zusätzlich verfügbar. Der Störmelder hat die Monitoring App von Insys integriert, die mittels logischer Verknüpfung bei Eintreten definierbarer Ereignisse automatisch SMS-, E-Mail- oder SNMP-Meldungen mit aktuellen Zustandswerten versenden kann. Auslösen lassen sich auch vorab konfigurierbare Aktionen wie etwa Starten/Stoppen einer Steuerung oder Schalten von Ausgängen. Zur lokalen Geräteanbindung hat der »IMON-U300« eine LAN-Schnittstelle, zwei serielle Anschlüsse (RS-232, RS-485) sowie je zwei digitale Ein- und Ausgänge. Wer das Gerät in den USA einsetzen will, bekommt es auch als Variante »IMON-U310« mit entsprechend angepassten Frequenzen.

»Das Alleinstellungsmerkmal ist, dass das Gerät ein vollwertiger Störmelder mit viel Funktionalität und vielen Schnittstellen ist, der schon aufgrund der integrierten Monitoring App mit freigeschalteten Lizenzen für ‚Logo!‘-Steuerungen und Modbus-TCP/RTU-Geräte schnell und einfach eingesetzt werden kann«, erläutert Wolfgang Wanner, Leiter Marketing bei Insys.

Für kundenspezifische Anwendungen wie Datenaufzeichnung und -bewertung, Protokollwandlung oder einfache Steuerungsaufgaben stellt das Embedded-Linux-System des Störmelders dem Nutzer eine sichere Sandbox-Umgebung mit 150 MByte permanentem Speicher zur Verfügung. Ein integrierter Webserver dient der Gerätekonfiguration sowie der Anzeige ausgewählter Werte und Register per Fernzugriff oder vor Ort.

Für zentrales Management und Visualisierung von Anwendungsdaten lässt sich der »IMON-U300« an Cloud-Dienste wie »Cumulocity« oder die »Telekom Cloud der Dinge« anbinden. Zur sicheren Datenübertragung bietet er eine integrierte Firewall und die VPN-Funktion. Das Gerät ist bereits auf den optionalen VPN-Dienst »Insys Connectivity Service« vorbereitet.

Darüber hinaus erweitert Insys icom den Funktionsumfang seiner WLAN-Industrierouter EBW-W100 und EBW-WH100 um einen WLAN-Access-Point. Bisher dienten die WLAN- bzw. WLAN/HSPA-Router als Access-Clients zur sicheren Anbindung kabelgebundener Anwendungen an ein WLAN-Netz. Jetzt sind die Router auch für den Aufbau lokaler WLAN-Netzwerke nutzbar, in denen sich ein Router und die an ihn angebundenen Geräte beispielsweise per Tablet-PC überwachen oder konfigurieren lassen. Dies ist etwa bei erschwertem Wartungszugang zur Anlage oder als lokale Alternative bei sicherheitsbedingten Einschränkungen von Fernzugriffen auf das Firmennetz von Interesse. Die ab Januar 2016 erhältliche Funktion lässt sich bei Bestandsgeräten per Firmware-Update nachrüsten.

SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 201