Geschäftsjahres-Abschluss 2010/2011 Stemmer Imaging meldet Rekordumsatz

Christof Zollitsch, Stemmer Imaging: »Wir haben unsere Vertriebsaktivitäten in der Krisenzeit erheblich intensiviert.«
Christof Zollitsch, Stemmer Imaging: »Wir haben unsere Vertriebsaktivitäten in der Krisenzeit erheblich intensiviert.«

Mit einem Umsatzanstieg um 54,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr - von 35,7 auf 55,2 Mio. Euro - hat der Bildverarbeitungstechnik-Lieferant Stemmer Imaging sein Geschäftsjahr 2010/11 (1. Juli bis 30. Juni) abgeschlossen.

Der Umsatz des deutschen Stammhauses wuchs sogar um 70,0 Prozent - von 21,3 auf 36,2 Mio. Euro. In Frankreich, Großbritannien und der Schweiz ist das Unternehmen mit Niederlassungen vertreten.

Christof Zollitsch, Geschäftsführer der deutschen Muttergesellschaft, führt die unerwartet positive Entwicklung einerseits auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt zurück. »Man muss ein vorliegendes positives Umfeld aber auch nutzen können«, betont er. »Wir haben unsere Vertriebsaktivitäten in der Krisenzeit erheblich intensiviert und dadurch in unterschiedlichen Märkten viele neue Projekte und Anwendungen für uns gewonnen.«

Einen wesentlichen Anteil am Unternehmenserfolg habe aus seiner Sicht die Tatsache, dass Stemmer Imaging während der Finanz- und Wirtschaftskrise mit deutlichem Umsatzrückgang den vorhandenen Mitarbeiterstamm gehalten und später sogar noch ausgebaut habe. »Weitere Investitionen, etwa in unser Logistikzentrum, ein neues Schulungszentrum und andere neue Räumlichkeiten sowie eine ausgewogene Einkaufs- und Lagerhaltungs-Strategie haben beim einsetzenden Wiederaufschwung dazu geführt, dass wir von der starken Nachfrage extrem profitiert haben«, führt er aus.

An eine Wiederholung oder gar eine weitere Fortsetzung der erreichten Steigerung im Geschäftsjahr 2011/12 glaubt Zollitsch nicht: »Prognosen des VDMA und anderer Organisationen sagen zwar ein stabiles Wachstum voraus, von dem Stemmer Imaging auch weiterhin stark profitieren sollte«, erläutert er. »Die letztjährige Frequenz an Neuprojekten bei unseren Kunden lässt sich aber in diesem Jahr sicherlich nicht wiederholen.«