Umstrukturierung, Übernahmen und Ausgliederungen Siemens stellt sich neu auf

Joe Kaeser: »Die nachfolgende Generation soll ein besseres Unternehmen weiter führen können.«

Die heutige Pressekonferenz von Siemens hatte es in sich: Der Konzern wird umstrukturiert, Health-Care ausgegliedert, Hörgeräte kommen an die Börse, Gasturbinengeschäft von Rolls-Royce übernommen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung – das sind die künftigen Zauberworte für Siemens. Entlang dieser Wertschöpfungsketten hat das Unternehmen laut CEO Joe Kaeser mehrere Wachstumsfelder identifiziert, in denen der Konzern für sich langfristig die größten Potenziale sieht. Langfristiges Ziel: »Die nachfolgende Generation soll ein besseres Unternehmen weiter führen können«, formulierte Kaeser.

Um in diesen Wachstumsfeldern das Marktpotenzial voll auszuschöpfen, ändert Siemens seine Organisationsstruktur. Zur Verschlankung der Struktur soll zum ersten Oktober 2014 die Ebene der Sektoren abgeschafft und das Geschäft in neun statt bisher 16 Divisionen gebündelt werden.

Die neun Divisionen sind (erwartete Eigenkapitalrendite in Klammern):

  • Power to Gas (11 -15 %)
  • Wind Power und Renewables (5 – 8 %)
  • Energy Management (7 – 10 %)
  • Building Technologies (8 – 1 %)
  • Mobility (6 – 9 %)
  • Digital Factory (14 – 20%)
  • Process Industries and Drives (8 – 12)
  • Healthcare (15 – 19 %)
  • Financial Services (15 – 20 Prozent)