Das Potenzial jetzt umsetzen RF Energy revolutioniert die Plasmatechnik

Der »SmarterWorld RF Energy Summit« findet am 17. Oktober 2017 in der Stadthalle Erding bei München statt.
Der »SmarterWorld RF Energy Summit« findet am 17. Oktober 2017 in der Stadthalle Erding bei München statt.

Die neue Solid-State-RF-Energy-Technik wird neue Operationsmethoden ermöglichen, Produktionsprozesse durch die Aktivierung von Oberflächen beschleunigen, die Plasmalampen revolutionieren - und das ist erst der Anfang.

Ein Beispiel ist die Medizintechnik, wo sie neue schonende und effiziente Operationsmethoden möglich macht. Wenn heute ein Patient schon am Tag nach einer aufwändigen Operation aus dem Krankenhaus entlassen werden kann, so liegt das an Skalpellen, die mit den alten chirurgischen Messern aus Metall nicht mehr viel gemein haben. Mit Plasma-Skalpellen können die Ärzte sehr präzise schneiden, vor allem aber haben sie den Vorteil, dass die Schnitte viel schneller und besser verheilen, als wenn herkömmliche Skalpelle aus Metall verwendet würden. Allerdings gibt es einen Nachteil: die Patienten müssen auf einer Metallplatte liegen, die erforderliche Leistung liegt bei 400 W.

Dagegen benötigen neuen Plasma-Skalpelle auf Basis der RF-Energy-Technik keinen geschlossenen Stromkreis. Die neue Technik hat also das Potenzial, die Operationstechnik zu revolutionieren.

Das ist aber bei weitem nicht alles: RF Energy bringt auch in ganz anderen Bereichen wesentliche Vorteile. So sind künftig keine Elektroden mehr erforderlich, um Plasmen in Lampen zu erzeugen. Gegenüber bisherigen Plasmalampen steigen mit der neuen Technik der Wirkungsgrad und die Lebensdauer während der Preis sinkt.

Ein großer Pluspunkt der Solid State RF Energy ist die hohe Frequenz, mit der das Plasma erzeugt wird. Denn bei hohen Frequenzen bewegen sich nur die leichten Elektronen sehr schnell, die sehr viel trägeren Ionen verharren dagegen weitgehend an ihrem Platz. Auf diese Weise ist es möglich, eine hohe Energiedichte bei niedrigen Temperaturen im Plasma zu erzeugen. Genau das war mit bisherigen Techniken wie der Funken- oder Bogenentladungs-Jets nicht möglich. Dieses hat den Einsatz von Plasmen für die Aktivierung von Oberflächen bisher stark begrenzt.  Denn viele Materialien dürfen nicht über 80 °C hinaus erwärmt werden. Nun können die Oberflächen fast aller Objekte mit Plasmen behandelt werden, was in vielen Bereichen zu schnelleren und damit auch sehr viel kostengünstigeren Prozessen führt. Obendrein erzeugen diese durch Mikrowellenenergie erzeugten Plasmen viel weniger Ozon.
 
Die hohen Energiedichten sind für die oben erwähnten Plasma-Skalpelle genauso entscheidend wie für neue Zündanlagen in Motoren.  Auch auf diesem Gebiet arbeiten Forschung und Industrie eng zusammen, um die RF Energy demnächst in reale Anwendung zu bringen.

Umgekehrt eignet sich die Technik aber auch, um große Plasmen mit geringer Energiedichte zu erzeugen. Der Einsatz von Halbleitern führt dazu, dass die Preise für die entsprechenden Geräte – etwa für die Luftreinigung – sinken.

Und noch ein Beispiel: In Mikrowellenöfen wird RF Energy neue Maßstäbe setzen. Indem sie die Magnetrone ersetzt, ermöglicht sie nicht nur eine kleinere Bauform, sondern höhere Lebensdauern, gleichmäßigere Erwärmung und viele Regel- und Steuermöglichkeiten. Somit können sich die Mikrowellenöfen genau auf die Erfordernisse der jeweils zu behandelnden Speisen einstellen. Die Kochergebnisse werden unabhängig von der Menge reproduzierbar und die neuen Öfen bereiten das Essen schonender und gesünder zu.   

Wenn Sie alles darüber erfahren wollen, was in der neuen Technik steckt, für welch vielfältige Anwendungsbereiche sie sich eignet, auf welchem Stand sie dort bereits angekommen ist und wie sie dort Einzug halten wird, erfahren Sie auf dem »SmarterWorld RF Energy Summit«, der am 17. Oktober in Erding bei München stattfindet. Versäumen Sie nicht, schon jetzt von führenden Fachleuten aus der Industrie und der Forschung zu erfahren, was bereits möglich ist und wie Sie die neue Technik jetzt in Ihren Produkten einsetzen können, um neue Marktpotenziale zu erschließen.