Weidmüller Remote-I/O-System setzt neue Maßstäbe

Schlankes Remote-I/O-System
Schlankes Remote-I/O-System

Weidmüller ist es gelungen, ein neues Remote-I/O-System zur Marktreife zu bringen, das eine Modulbreite von nur noch 11,5 mm aufweist. Damit ist es das schmalste System seiner Art. Gleichzeitig setzt es neue Maßstäbe hinsichtlich der Verdrahtung und Installation.

»Im Produktportfolio von Weidmüller gab es bislang eine Lücke – die Feldbustechnik«, bekennt Dr. Timo Berger, Leiter der neuen Division Elektronische Interfacetechnik von Weidmüller. Und weiter: »Feldbustechnik ist aber keine Hexerei, sie ist das Verbinden von Feldkomponenten.«

Mit dem neuen, modular aufgebauten I/O-System »u-remote« will Weidmüller nicht nur Boden gut machen im Bereich der klassischen Remote-I/O-Systeme in Schutzart IP 20 auf DIN-Schiene, das Unternehmen will von Beginn an ein Ausrufezeichen setzen! Das Modul präsentiert sich mit durchgängig steckbarer Anschlussebene sowie höchster Verdrahtungsdichte am Markt. »Bei unserer Konzeption haben wir uns direkt an den Anwendererfordernissen orientiert«, verdeutlicht Dr. Timo Berger. Will heißen, das Unternehmen hat rund 120 Kunden weltweit nach ihren Bedürfnissen befragt. Zusammen mit diesen Kunden habe man intensiv diskutiert, welche Lücken oder gar Probleme den bisherigen Remote-I/O-Systemen am Markt anhaften. Neben dem Wunsch nach weiterer Miniaturisierung war für die Kunden vor allem die Handhabung von großer Bedeutung. Bei dem »u-remote«-System von Weidmüller sind daher alle wichtigen Funktionen steckbar ausgelegt. Die einreihig konzipierte und natürlich steckbare Anschlussebene ermöglicht es, Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen zeitsparend anzuschließen.

Um die Verdrahtung so schnell wie möglich zu gestalten, verfügt das System über die zuverlässige »Push-In«-Anschlusstechnik. Im Vergleich zu Aufbauten mit Zugfederklemmen reduziere sich der Zeitaufwand um bis zu 50 Prozent, so die Angaben von Weidmüller. Service und Inbetriebnahme lassen sich durch den Austausch der Elektronik im laufenden Betrieb unter Spannung bei stehender Verdrahtung einfach und schnell durchführen. Die »hot-plug«-Funktion erhöht die Anlagenverfügbarkeit. Denn dank feststehender Modulbasis lässt sich die Elektronik wechseln, ohne die Kommunikationsanbindung oder die Versorgungsspannung unterbrechen zu müssen. Jede Modulbasis vereint Hutschienenbefestigung, Funktions-Erde-Anbindung, Elektronik und Kommunikationsanbindung.

Jörn Dauer, Produktmanager Remote I/O-System von Weidmüller, verdeutlicht: »Bei der Entwicklung des Systems hatten wir als ‚Neueinsteiger‘ den Vorteil, dass wir alles, was man bislang von Produkten am Markt kennt, erst einmal außen vorlassen konnten. Wir haben uns dem Thema also unvoreingenommen genähert. Wir mussten zum Beispiel nicht abwärtskompatibel zu bestehenden Produkten sein. Daher können wir von Beginn an ein starkes Paket präsentieren.«